Top 10 Flop Dschungelkatzenbalkon-Kulturen


Ihr kennt das ja bestimmt: Ihr scrollt durch Social Media und seht überall nur blühende Balkone und reiche Ernten. Unweigerlich stellt sich euch die Frage: Warum sieht euer Balkonien nicht so aus? Aber keine Sorge, ihr seid nicht allein! Auch auf dem Dschungelkatzenbalkon gibt es so einige Kulturen, die einfach nicht gelingen wollen. Nach den Top 10 Dschungelkatzenbalkon-Kulturen kommt nun eine „Flop 10“. Hier stelle ich euch alle Kulturen vor, die auf dem Dschungelkatzenbalkon einfach nicht gelingen wollen.

10) Himbeere

Fangen wir mit einer Pflanze an, die zwar zunächst Ertrag zu bringen scheint, dafür aber jedes Mal vor der Ernte eingeht: die Himbeere. Ich hatte über 4 Jahre hinweg regelmäßig diverse Himbeeren auf dem Balkon und es hat sich jedes Mal dasselbe Muster wiederholt: Sie blüht, sie setzt Früchte an – sie stirbt ab. Hier hatte ich schon so viele Probleme: Sonnenbrand, Egerlinge, Krankheiten,… So gut es jedes Mal zu Beginn auch aussehen mag, groß ernten konnte ich hier noch nie.

9) Melone

Zugegeben, es ist schon sportlich, eine Melone auf dem Balkon anzubauen. Aber inzwischen gibt es ja auch einige kleine Sorten, wie beispielsweise Mini-Wassermelonen. Dennoch besteht das Problem darin, dass Melonen mit 2 Exemplaren mehr bzw. gesicherten Ertrag bringen. Und für 2 Pflanzen braucht man erst einmal den entsprechenden Platz. Hinzu kommen bei mir die Dschungelkatzen: Melonenblätter scheinen ihnen besonders gut zu schmecken.

8) Aubergine

Auch Auberginen wollen mir nicht so recht gelingen. Zwar habe ich sie inzwischen soweit, dass sie Früchte tragen, sie werden aber einfach nicht reif. Bin ich zu ungeduldig? Oder sind die Bedingungen auf dem Dschungelkatzenbalkon doch nicht optimal?

7) Gurke

Ist die Gurke – neben der Tomate – nicht das Balkongemüse schlechthin? Tja, oftmals als „Diva“ bezeichnet, macht sie ihrem Namen alle Ehre, wie ich finde. Wenn ich Setzlinge aus der Gärtnerei kaufe, ist der Ertrag okay. Wenn ich sie selber aussäe – Katastrophe.

6) Buschbohnen

Erinnert ihr euch an die Stangenbohnen aus meinen Top 10? Tja, die Buschbohnen sind leider das komplette Gegenteil. Hier kann ich schon froh sein, wenn sie überhaupt keimen. Und die Ernte? Kann ich nach 3 Jahren an einer (!) Hand abzählen.

5) Kohlrabi

Dieses Jahr wollte ich zum ersten Mal Kohlrabi anbauen; soll ja so einfach sein. Von wegen… Ich habe alle möglichen Varianten ausprobiert: Anzucht drinnen, Anzucht draußen, Direktsaat Frühling, Direktsaat Herbst. Nichts hat geklappt. Und als sich dann endlich mal eine Mini-Knolle gebildet hatte, wurde die Pflanze von Raupen kahl gefressen…

4) Pepino

Ich liebe ja ausgefallene Kulturen. Als ich die Pepino zum ersten Mal im Gartencenter sah, war ich total begeistert. Auch hatte ich viel über sie gelesen. Überall hieß es, sie sei pflegeleicht und sooo lecker. Aber siehe da: Auch beim zweiten Versuch habe ich keinen Erfolg mit dieser Pflanze gehabt: keine Blüte, keine Frucht, kein gar nichts. Schade…

3) Rosmarin

Auch hier heißt es immer, der Rosmarin sei so anspruchslos und verträgt gut Trockenheit. Fakt ist jedoch: Wenn ihn nicht die Dschungelkatzen kahl fressen (so viel zum Thema „Katzen mögen keine intensiv riechenden Kräuter“), trocknet er bei mir zuverlässig einen Monat nach Kauf aus.

2) Kamille

Jedes Jahr versuche ich, diese Pflanze anzubauen und jedes Jahr komme ich nicht über diesen Status hinaus: die Kamille. Die Freude, die ich empfinge, wenn die Samen aufgehen, erlischt, wenn sie ihr Wachstum bei 5cm einstellen und anschließend eingehen.

1) Margerite

Aber der absolute Flop auf dem Dschungelkatzenbalkon ist definitiv die Margerite. Seit vor 6 Jahren bei mit die Pflanzenleidenschaft erwacht ist, kaufe ich mir jedes Jahr bei verschiedenen Anbietern diese wunderschöne Blühpflanze. Ich hege und pflege sie – und sie stirbt mir jedes Mal weg. Und ich weiß einfach nicht woran das liegt: ist sie zu nass, zu trocken, steht sie zu sonnig, steht sie zu schattig,… Vielleicht sollte ich so langsam einsehen, dass diese Pflanze und ich einfach nicht füreinander geschafften sind.

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