Kategorie: Rundgang

  • Der Dschungelkatzenbalkon im Winter

    Der Dschungelkatzenbalkon im Winter

    Die Feiertage sind vorbei und der erste Frost ist da. Die Tage sind trist und dunkel, leider nach wie vor kein Schnee…

    Hier auf dem Dschungelkatzenbalkon ist es ruhig geworden zum Ende des Jahres hin. Zum Glück, denn in letzter Zeit war ich beruflich stark eingespannt. Somit kam ich aber auch leider nicht rechtzeitig dazu, den Balkon winterfest zu machen… Aber ich bin ganz stolz auf mich, dass ich rechtzeitig meine Chilis zum Überwintern vor dem ersten Frost rein gebracht habe!

    Ich überwintere 5 Stück dieses Jahr; je 2x die Lila Luzi und die Fish Pepper sowie die Penischili. Ich habe die Pflanzen aufgeteilt: eine Lila Luzi und Fish Pepper überwintern am Küchenfenster, die anderen drei Chilis unten im Keller. Ich bin mal gespannt, ob Unterschiede erkennbar sein werden. Bislang hatte ich meine Pflanzen immer im Haus überwintert, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert hat. Leider bin ich aber nicht mehr dazu gekommen, von meiner Physalis Stecklinge zu nehmen. Naja, an ihrem derzeitigen Platz auf dem Dschungelkatzenbalkon hatte sie sowieso zu wenig Sonne abbekommen.

    Ansonsten habe ich schon mal angefangen, auf dem Balkon grob aufzuräumen. Den Kartoffelturm habe ich gänzlich abgebaut; wo noch ein paar Pflanzen überlebt hatten, habe ich die Töpfe auf die Regale umverteilt. Ein paar leere, sehr durchwurzelte Pflanzen habe ich entsorgt; die restlichen abgestorbenen Pflanzen lasse ich voraussichtlich noch bis zum Frühling stehen. Vielleicht überwintern ja Insekten darin, wer weiß. Und bei einigen kann ich bestimmt noch die Erde wiederverwerten.

    Jetzt in den kalten Wintermonaten wächst nur noch wenig auf dem Dschungelkatzenbalkon:

    • etwas Rucola sowie der Mangold auf der Bank
    • die Brombeere und 2 Salate im Regal
    • Knoblauch auf dem Tisch und auf der Brüstung, ebenfalls ein paar Blumen- und Salatsetzlinge
    • Katzenminze auf dem Stuhl
    • ein kümmerlicher Grünkohl, noch mehr Knoblauch, eine noch nicht umgetopfte Himbeere und ein großer Brokkoli auf meinem Baumarktregal
    • weiterer Knoblauch in einem Blumenkasten und einem Pflanzsack
    • die ebenfalls nicht umgetopfte Heidelbeere und Johannisbeere
    • die Stachelbeere, der Pfirsich (samt Lavendel und Erdbeere) und die Rosen
    • ein paar Kräuter
    • im Hochbeet Knoblauch sowie Erdbeeren und es hängen noch meine Wintermarkerbsen am Regal.

    Wie ihr sehen könnt, habe ich so gut wie gar nichts frosthart eingepackt. Lediglich den Pfirsich und die Johannisbeere habe ich mit etwas Luftpolsterfolie eingepackt und die restlichen nicht umgetopften Beerensträucher mit Styropor unterstützt. Ich hoffe, sie halten es aus den Winter über. Andererseits ist es auf dem Dschungelkatzen deutlich geschützter als es beispielsweise in einem Garten der Fall wäre.

    Wenn mein Partner und ich dazu kommen, wollen wir noch zeitnah, wie im letzten Rundgang angesprochen, das Katzennetz erneuern. In dem Zug wird dann auch der Dschungelkatzenbalkon gereinigt. Mal schauen wie das wird; erfahrungsgemäß ist das mit vier sehr neugierigen Dschungelkatzen nicht so einfach. 😜

    Aber dafür haben wir noch den gesamten Januar Zeit; erst ab Februar geht es wieder los mit dem Aussäen. Ich kann es schon kaum erwarten!

    Was ich für nächstes Jahr geplant habe? Lasst euch überraschen – schon bald werdet ihr mehr erfahren.

  • Der Dschungelkatzenbalkon im Oktober

    Der Dschungelkatzenbalkon im Oktober

    Der Herbst ist endlich da und was für ein trister Herbst ist das bisher… Eigentlich ist dies ja meine Lieblingsjahreszeit. Wie sich das trübe und regnerische Wetter auf den Dschungelkatzenbalkon ausübt? Das zeige ich euch in einem kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im Oktober 2025.

    Auf der Bank befinden sich meine letzten Anzuchten für dieses Jahr: Mangold, Rucola (mit einem kümmerlichen Ysop) sowie in der Anzuchtplatte Kornblume, Ringelblume, Kopfsalat und Speisechrysantheme. Der Feldsalat ist leider nichts geworden.

    Der Spinat vor der Katzentonne kommt dafür so langsam.

    Die Physalis ist unverändert, aber im Regal gab es mal wieder einige Änderungen:

    • Unten: Die Mangomelone habe ich erfolgreich ertränkt und demzufolge entsorgt. Nicht umsonst zählt die Melone zu meinen Flop 10 Dschungelkatzenbalkon-Kulturen… Zuvor habe ich aber noch meine einzige Melone dieses Jahr geerntet. So sah sie aus:

    Und lecker war sie!

    • Mitte: Die Brombeere ist unverändert, der Butternut-Kürbis ist aber inzwischen (fruchtlos) dem Mehltau zum Erliegen gekommen; auch ihn habe ich entsorgt.
    • Oben: Hier stehen zunächst zwei Töpfe mit gebrauchter Erde, in die ich entweder Schwachzehrer wie den Salat o.ä. pflanzen oder die ich in meine Erdkiste sieben werde; das wird sich zeigen.
      Die Aubergine ist leider auch nach wie vor unverändert; ob das noch was wird dieses Jahr?
      An der Tomatenpaprika entwickelt sich die Frucht ganz okay, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob sie noch rechtzeitig ausreift.
      Die gelbe Gurke ist auch in den Pflanzenhimmel eingegangen, rest in peace.
      Die Paprika Chocobell hingegen ist echt der Hit dieses Jahr: 2 Stück konnte ich schon ernten. Und die sind so lecker! Auch wenn ich mir unsicher bin, ob die wirklich so klein sein sollen. 🤔

    Die Chilis haben leider keine Früchte mehr ausgebildet, aber mal schauen, ob ich sie überwintern kann dieses Jahr.

    Die Zinnie blüht immer noch; hier habe ich noch 2 Knoblauchzehen dazu gesteckt. Mein erster Versuch mit Knoblauch dieses Jahr. 🤓

    Die verblühte Sonnenblume steht nach wie vor an ihrem Platz.

    Der zweiten Tomatillo wurde es inzwischen zu kalt auf dem Dschungelkatzenbalkon. Ich habe sie komplett abgeerntet und den Topf zunächst stehenlassen; der kleine Grünkohl nebenan bekommt nun hoffentlich etwas mehr Licht ab. Ich musste ihn (so wie die anderen Kohlpflanzen auch) mit einem Kulturschutznetz abdecken, da irgendetwas deren Blätter kahlfrisst (wie ihr gleich sehen werdet).

    Die Pepino hat jetzt (!) Blüten ausgebildet. Na, das wird aber nichts mehr…

    Die Tomaten sind unverändert. Dafür
    schaut beim Knoblauch auf dem Tisch schon eine kleine grüne Spitze
    raus!

    In den Blumenkästen auf dem Tisch hatte ich leider keinen Erfolg; hier wächst nur ein einsamer Rettich Red Meat. Aber ich lasse sie stehen, um hier die kleinen Pflänzchen aus der Anzuchtschale von der Bank einzupflanzen.

    Der Stuhl ist relativ gleich gleichgeblieben; lediglich der leere Blumenkasten, wo ich ein letztes Mal probiert (und gescheitert seufz) habe, Radieschen auszusäen, ist hinzugekommen. Hier seht ihr übrigens meinen angefressenen Grünkohl – trotz Netz.

    Unter dem Stuhl ist immer noch der Pflanzsack. Hier bin ich mir unsicher, ob ich die Kartoffel (?) ausgraben sollte, oder sie über den Winter stehen lassen soll. Vor dem Stuhl steht nun meine neue Johannisbeere Ribest Violette (mein erster Hochstamm!), bis ich sie umgepflanzt habe.

    Meine Luffagurke wurde leider nicht bestäubt; auch manuell hatte ich keinen Erfolg. So schade…

    Daneben gibt es eine Erneuerung: Ich habe mir im Baumarkt für 10 € ein Regal gekauft, dass ich etwas zweckentfremdet habe und das nun als kleine Bank für meine Pflanzen unterhalb der Brüstung dient – in der Hoffnung, dass sie hier mehr Sonne abbekommen (aber nicht zu viel; im Sommer knallt hier die Sonne ganz schön hin). Hier stehen nun meine neue Heidelbeere Hortblue Petite (bzw. auf dem Foto im großen Kasten aufgrund der Stürme in letzter Zeit), ein Knoblauch (mit grüner Spitze!), meine neue Himbeere Lowberry Alltimer Baby Dwarf (ich konnte es nicht lassen 🙈), mein einer verbliebener Brokkoli (nachdem der andere kahlgefressen wurde) und ein ganzer Pflanzsack mit Knoblauch (ohne grüne Spitze).

    Im Kartoffelturm gab es ebenfalls keine Änderungen. Aber hier konnte ich doch tatsächlich eine (sehr große) Buschbohne ernten.

    Nachdem die gelbe Zucchini dem Mehltau dann doch erlegen ist, habe ich sie entfernt. Im Kasten stehen nun 2 Töpfe: ein ehemaliger (kahlgefressener…) Pak Choi, wo nur noch ein paar Speisechrysanthemen übriggeblieben sind und ein Rettich. Daneben steht ein weiterer Blumenkasten – voll mit Knoblauch.

    Unverändert sind auch die Rosen, der Pfirsich (inklusive Lavendel), die Stachelbeere, die Ringelblumen, die Spitzpaprika (inklusive Erdbeere). Am Hochregal habe ich am xx Wintererbsen ausgesät; die sind auch schon gekeimt.

    Die Tomate neben dem Hochbeet wurde durch einen weiteren Pflanzsack mit Knoblauch ersetzt (dieses Jahr will ich’s wissen 😎). Die Kräuter daneben haben sich halbiert, denn die Minze und den Oregano habe ich erfolgreich gekillt.

    Wie ihr seht, ist es im Herbst deutlich ruhiger und leerer auf dem Dschungelkatzenbalkon geworden. Größere Veränderungen sind vorerst nicht mehr geplant, aber bei mir kann man ja bekanntlich nie wissen. 😜

    Obwohl man ja Aufräumarbeiten eher auf das Frühjahr verlegen sollte, versuche ich trotzdem, den Dschungelkatzenbalkon bis zum Winter etwas leerer zu bekommen, da wir das Katzennetz neu machen müssen; da wäre mehr Platz definitiv von Vorteil. Schauen wir mal, wie gut das klappt.

  • Der Dschungelkatzenbalkon im September

    Der Dschungelkatzenbalkon im September


    Der Herbst steht vor der Tür und so langsam neigt sich die Balkongarten-Saison dem Ende zu. Die Töpfe werden immer leerer (oder in meinen Fall wohl eher voller?). Aber noch blüht es auf dem Dschungelkatzenbalkon. Wollt ihr wissen was? Dann kommt mit auf einen kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im September 2025.

    Auf der Bank stehen derzeit ein Topf mit am 9.9. ausgesäten Mangold sowie dem Blumenkasten, der zuvor auf dem Tisch stand. Hier hat nur ein Ysop überlebt, weswegen ich hier nochmal Rucola am 27.9. direkt ausgesät habe.

    Weil nun die Sonne in den Wintermonaten tiefer steht, versuche ich nochmal im Topf vor der Katzentonne etwas anzupflanzen – Spinat. Die Alufolienkonstruktion kann hoffentlich noch etwas mehr Licht reflektieren.

    Die Physalis ist nach wie vor unverändert. Dafür gibt es kleinere Veränderungen auf dem Regal:

    • Unten: Die Mangomelone hat ihre erste Frucht ausgebildet! Ich hoffe so sehr, dass sie noch ausreift dieses Jahr.
    • Mitte: Meine Brombeere ist inzwischen abgeerntet und der Einfachheit halber (und vor allem damit ich es nicht vergesse) habe ich die Rute, an der die Früchte gewachsen sind, gleich bodennah abgeschnitten.
      Beim Butternut-Kürbis blühen die ersten männlichen Blüten und eine weibliche hat sich auch schon gebildet. Leider ist die Pflanze aber auch vom Mehltau befallen. Und es ist schon so spät im Jahr… ich befürchte, dieses Jahr wird es wohl keine Kürbisernte auf dem Dschungelkatzenbalkon geben.
    • Oben: Die Landgurke habe ich letzten Endes entfernt; hier war mehr Mehltau als Fruchtansatz dran. Jetzt ist der Topf vorerst leer.
      Der Kürbis daneben blüht zwar inzwischen, aber auch da habe ich die Hoffnung leider schon aufgegeben.
      Die Aubergine steht weiterhin unter Beobachtung.
      Die Tomatenpaprika hat inzwischen das Deckenniveau erreicht und bildet doch tatsächlich nochmal eine neue Frucht dort oben aus. Ich bin mal gespannt, ob die sich noch komplett entwickelt diese Saison.
      Die gelbe Gurke habe ich eigentlich auch schon aufgegeben. Hier werden nach und nach alle männlichen Blüten vom Mehltau aufgezehrt… Hingegen färben sich die Früchte meiner Paprika Chocobell aber nach und nach braun. Da freue ich mich schon auf die Ernte!

    Die Chilis sind größtenteils unverändert. Es blüht zwar inzwischen die Karinik-Chili, aber bislang konnte ich noch keine Früchte entdecken. Die Zinnie blüht nach wie vor, aber die Sonnenblume ist hingegen schon verblüht. Ich lasse sie aber noch stehen für etwaige Vögel und/oder Insekten.

    Leider habe ich eine meiner beiden Tomatillos ertränkt… ich konnte aber noch alles noternten (weitere 250g!) und solange es der anderen noch gut geht, dürfen da die weiteren Früchte noch ausreifen. Neben der Tomatillo steht nun der Grünkohl, der zuvor auf dem Tisch stand.

    An meinen beiden Tomaten reifen ebenfalls die letzten Früchte aus.

    Auf dem Tisch steht nun ein Topf mit einem (vermutlich viel zu früh pikierten) Pak Choi sowie zwei Blumenkästen: einer mit Feldsalat, einer mit Rettich Red Meat.

    Auf dem Stuhl unverändert meine zwei Chilis, Borretsch (der vielleicht noch blüht dieses Jahr?) sowie mein Grünkohl mit zwei Speisechrysanthemen aus meiner Anzuchtplatte vom August.

    Der grüne Zweig in der Pflanztasche unter dem Stuhl ist nach wie vor unverändert.

    Von meiner Zucchini Boldenice habe ich mich letzten Endes doch getrennt. Dafür wächst die Luffagurke erstaunlich gut. Aber leider wurden jetzt alle drei weiblichen Blüten nicht befruchtet… ich ärgere mich so sehr…

    Dahinter stehen nun, anstelle meiner Heidel- und Johannisbeere, meine beiden Brokkoli. Der neue Platz scheint ihnen zu gefallen.

    Der Kartoffelturm ist unverändert – bis auf die Tatsache, dass die Buschbohne meint, jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, um Früchte auszubilden. Verrückt…

    Die gelbe Zucchini im großen Kasten wächst weiterhin in meine Stachelbeere (trotz Mehltau!), aber bildet keine weiblichen Blüten mehr… das war’s wahrscheinlich mit der Zucchiniernte für dieses Jahr. Schade. Satt der Snackgurke vom letzten Monat steht hier nun ein weiterer pikierter Pak Choi.

    Aber ansonsten gibt es in dieser Ecke auf dem Dschungelkatzenbalkon tatsächlich keine größeren Veränderungen:

    • die Rosen und der Pfirsich stehen unverändert
    • die Ringelblumen darunter stagnieren nach wie vor
    • die Spitzpaprika fabriziert weiterhin sehr viele Früchte
    • die mexikanische Minigurke liegt in den letzten Zügen
    • der Lavendel und die Erdbeere wachsen langsam vor sich hin
    • das Hochregal ist bereit für den Winter
    • die Tomate wird nach und nach abgeerntet und die Radieschen wachsen (wie erwartet) auch dieses Mal nicht…

    Erstaunlich gut haben sich aber Salbei, Minze, Rosmarin und Oregano gehalten. Hier merkt man erst wirklich, wie unterschiedlich der Sonnenstand im Vergleich zum Sommer ist.

    Das war dieses Mal definitiv ein kürzerer Rundgang als die letzten Monate. Man merkt wirklich, dass es so langsam auf den Herbst zugeht und es nicht mehr allzu viel auf dem Dschungelkatzenbalkon passiert.

    Aber Ende September/Anfang Oktober wird es nochmal Neuzugänge und ein paar kleinere Änderungen auf dem Dschungelkatzenbalkon geben, also bleibt gespannt!

  • Der Dschungelkatzenbalkon im August

    Der Dschungelkatzenbalkon im August

    Es sind die letzten warmen Tage im August und was gibt es schöneres, als mit einem Eiskaffee auf dem Dschungelkatzenbalkon zu sitzen und den Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen?

    Wollt ihr wissen, was sich seit Juli getan hat? Dann kommt mit auf einen kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im August 2025.

    Der Blumenkasten auf der Bank neben mir beherbergt nunmehr lediglich zwei am 12.8. ausgesäte Rettiche Red Meat. Von den Spargelerbsen und Ringelblumen habe ich mich letztendlich doch getrennt.

    Die Physalis steht unverändert in ihrer Ecke.

    Verändert hat sich auch das Regal nebenan nicht großartig:

    • Unten: Die Mangomelone steht nunmehr alleine in dem Regal. Obwohl sie zu Beginn der Saison so schön gewachsen ist, bildet sie erst jetzt weibliche Blüten aus. Ob das noch was wird dieses Jahr? Mal schauen. Ihre Ranken haben auf jeden Fall schon das Katzennetz erreicht und wachsen jetzt daran hoch.
    • Mitte: Links steht nun meine Hängebrombeere Black Cascade. Anders als ihr Name verrät, hängen die Äste leider nicht wirklich, sondern stehen eher ab, wie ich finde. Da sie an ihrem vorherigen Platz auf dem Stuhl schon mehr als einmal einen Sonnenbrand abbekommen hat, habe ich sie nun an diesen etwas sonnengeschützteren Platz gestellt. Eine erste Beere konnte ich auch schon ernten.
      Der Butternut-Kürbis daneben legt so langsam auch mal los, aber leider hat er schon Mehltau bekommen. Auch hier bin ich eher skeptisch, ob das noch was wird dieses Jahr.
      Von der Luffagurke habe ich mich schweren Herzens getrennt. Sie hat dauernd nur zarte hellgrüne Blätter produziert und keine einzige Blüte.
    • Oben: Die Landgurke hat ihre erste und einzige Frucht – und stark Mehltau. Von dieser Sorte bin ich leider schon das zweite Jahr in Folge nicht begeistert, auch wenn sie geschmacklich top ist.
      Kürbis Golden Nugget schwächelt leider nach wie vor. Da ich nicht so gut an den Topf komme, konnte ich ihn bislang noch nicht entsorgen.
      Die bisherigen Früchte der Aubergine sind allesamt nicht reif geworden, auch nicht durch Nachreifen im Haus. Vielleicht wird ja die neue Frucht was, die sich neulich gebildet hat. *Daumen drück*
      Bei der Tomatenpaprika hat mich wohl die Blütenendfäule dieses Jahr erwischt. Die erste Frucht habe ich grün geerntet und hat trotz brauner Flecken (die ich natürlich rausgeschnitten habe) gut geschmeckt. Bei der anderen passiert leider seit Wochen auch nichts.
      Die gelbe Gurke rankt fleißig, hat aber bislang nur männliche Blüten angesetzt.
      Aber meine Paprika Chocobell hat sage und schreibe 6 Früchte dran! Hoffentlich schafft die Pflanze das und ich kann dieses Jahr (wenn auch recht spät) reiche Ernte einfahren.

    Bei der Penischili sterben leider permanent alle Blütenansätze ab. Irgendetwas gefällt der Pflanze so gar nicht. Eine meiner anderen hoffnungslosen Chili-Fälle hat aber endlich Früchte ausgebildet. „Leider“ ist es die Lila Luzi, von der ich schon ein sehr ergiebiges Exemplar habe.

    Von der Zinnie hingegen bin ich positiv überrascht! Obwohl ich im letzten Post meinte, es hat nur eine überlebt, bildet diese fleißig immer neue Knospen und Blüten. Echt eine wunderschöne Blume!

    Auch die Sonnenblume(n) direkt daneben sind endlich aufgegangen und mindestens genauso schön wie die Zinnien.

    Aber der absolute Hit dieses Jahr sind die Tomatillos! Schaut mal, wie viel ich schon ernten konnte – und beide Pflanzen hängen noch immer voll mit Früchten! Das hat sich echt gelohnt dieses Jahr.

    250g!!

    Nachdem ich nun doch noch die gekauften Mädchenaugen gekillt habe, steht unterhalb der Tomatillos im Metallregal derzeit die Pepino, bei der sich nach wie vor noch nichts getan hat.

    Meine beiden Tomaten auf der Brüstung und dem Tisch sind okay so weit, auch wenn ich bislang leider nicht viel ernten konnte. Die Früchte sind aber wunderschön und schmecken ausgezeichnet – vor allem die Green Zebra kann ich nur empfehlen!

    Den Grünkohl auf dem Tisch habe ich inzwischen dreigeteilt: Einer steht nach wie vor bei den Tomaten, einer auf dem Stuhl (mit zwei neugezogenen Speisechrysanthemen) und einer neben dem Stuhl. Die Sonneneinstrahlung und Erdzusammensetzung ist jeweils anders (ich habe spaßeshalber mal „aktive Erde“ gekauft), von daher bin ich gespannt, was sich wie entwickelt. Auf dem Tisch steht noch mein Balkonkasten mit Ysop und Ringelblumen, aber auch die schwächeln etwas. Des Weiteren stehen hier noch meine Anzuchten vom 12.8.: Pak Choi, Feldsalat, Ringelblumen, Kornblumen, Kopfsalat Pirat und Speisechrysanthemen. Leider spargeln einige schon wieder…

    Auf dem Stuhl stehen nun zwei Chilis (Lila Luzi und Fish Pepper), Borretsch und der oben erwähnte Grünkohl.

    Den Sack darunter habe ich aufgelöst – dachte ich zumindest, aber es schaut ein grüner Halm raus. Ich vermute mal, dass es eine Kartoffel ist…? Ansonsten wächst hier meine Lucy. 🙂

    Und dann ist mir ja leider ein kleines Missgeschick passiert: Als ich neulich etwas umdekoriert habe auf dem Dschungelkatzenbalkon, hatte ich mich versehentlich so weit über die Stuhllehne gelehnt, dass ich einen Haupttrieb der Snackpaprika abgebrochen habe. Da habe ich mich schon sehr geärgert. Noch mehr geärgert habe ich mich aber, als ich die Paprikapflanze fürs Recyclen kleinschneiden wollte und feststellen musste, dass es noch einen zweiten Haupttrieb gab. 🤦‍♀️ Hätte ich das rechtzeitig gesehen, hätte ich die Paprika vielleicht noch retten können. Gnargh… Naja, der Wermutstropfen ist immerhin, dass ich trotz vieler Blüten bislang nur eine Frucht ernten konnte – und die hat noch nicht mal geschmeckt.

    Vor dem Stuhl steht nun provisorisch ein Brokkoli, den ich am 17.7. gesät und am 27.8. in den jetzigen Pflanzsack pikiert habe. Hier will ich noch ein paar Blumen aus meiner Anzuchtplatte einsetzen, wenn sie etwas größer geworden sind.

    Meine Kartoffeln habe ich neulich geerntet (Beitrag folgt!) und anstelle des Turms stehen hier nun meine Zucchini Boldenice (mit starkem Mehltau aber einer Frucht), darunter der andere Brokkoli sowie meine neue Luffagurke (in der offenbar Ameisen wohnen). Sie wächst deutlich gesünder als die, die ich entsorgt habe, hat aber dennoch bislang keine Blüten.

    Die Heidel- und Johannisbeere daneben haben inzwischen gänzlich ihren Geist aufgegeben. Sobald ich da rankomme, werde ich beide entsorgen und mir im Herbst neue besorgen.

    Im übrig gebliebenen Kartoffelturm ist die Energie so langsam aus der Erde raus; eine Etage habe ich schon ganz aufgelöst.

    Von unten nach oben wächst hier derzeit:

    • nichts
    • 1 Mangold
    • Katzenminze, Steinpilzthymian, RIP Sonnenblume
    • 2x Tagetes, Buschbohne ohne Blüten
    • Tagetes, RIP Sonnenblume
    • 2x Basilikum, schwacher Salat
    • Salat, Schnittknoblauch, Reste Dill

    Die gelbe Zucchini in meinem großen Kasten kämpft so tapfer gegen den Mehltau… grade hat sie die zweite wunderschöne Frucht in Produktion. Das erste Jahr, in dem ich endlich mal mehr als nur eine Zucchini ernte (die sog. Zucchinischwemme habe ich leider noch nie erlebt). Im Kasten steht noch meine neugesäte Snackgurke, aber die kommt trotz erster männlicher Blüte leider gar nicht gegen den Mehltau an… Der Erdbeermais, der hier zuvor stand, hat es leider nicht geschafft.

    Meine Stachelbeere sowie die beiden Rosen daneben sind unveränderlich, wobei ich den Erdbeerableger nun entfernt und in einen separaten Topf gepflanzt habe. Sie steht nun neben meiner Lavendel-Anzucht im Pfirsichtopf. Die Ringelblumen im Topf darunter stagnieren leider.

    Nachdem meine Stabtomate jetzt wochenlang mit Nährstoffmangel zu kämpfen hatte, bezweifle ich, dass die Früchte jeweils schwarz werden – wenn das denn überhaupt die richtigen Samen in der Tüte waren, denn die Früchte sind auch deutlich kleiner als beschrieben. Ich pflücke sie jetzt nach und nach und verwende sie in der Küche; lecker sind sie allemale.

    Im Balkonkasten im Tomatentopf versuche ich mein Glück nochmal mit Radieschen.

    Meine türkische Spitzpraprika hat bereits einige Früchte produziert. Während die ersten noch braune, gammlige Stellen hatte, war das letzte Exemplar perfekt.

    Im Hochregal wachsen jetzt nur noch meine Erdbeeren sowie das Johannisbeersalbei, der zuletzt auf dem Tisch stand. Hier muss ich mal überlegen, das Regel nächstes Jahr woanders zu platzieren. Die mexikanische Minigurke hatte ein paar Früchte produziert, aber auch sie fühlt sich dieses Jahr irgendwie nicht so wohl und stirbt so langsam ab.

    Zuletzt stehen vor der Balkontür noch neugekaufte Minze, Rosmarin, Oregano und Salbei.

    Ich merke wieder, dass ich den Dschungelkatzenbalkon auch dieses Jahr viel zu dicht bepflanzt habe. Obwohl ich schon einiges ernten konnte, wäre da sicherlich mehr drin gewesen, hätte ich mich etwas reduziert und mehr Platz zwischen den Pflanzen geschaffen.

    Aber naja, wie ich neulich so schön in einem YouTube-Video gehört habe: Wenn sie Sommergemüse nicht geklappt haben, beginnt jetzt die Saision der Herbstgemüse. Drückt mir die Daumen, dass hier endlich der Traum von der großen Ernte aufgeht!

  • Der Dschungelkatzenbalkon im Juli

    Der Dschungelkatzenbalkon im Juli


    Ich sitze grade bei angenehmen 26°C auf dem Dschungelkatzenbalkon und betrachte zufrieden den Dschungel, der sich mal wieder auf meinen 6m² entwickelt hat. Wollt ihr wissen, was sich seit Juni getan hat? Dann kommt mit auf einen kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im Juli 2025.

    Wie ihr schon gleich auf dem ersten Foto erkennen könnt, steht der Balkonkasten mit meinen Spargelerbsen nicht mehr im Regal, sondern (notgedrungen) auf der Bank, auf der ich auch grade sitze. Grund war das fehlende Sonnenlicht im Regal, dazu gleich mehr. Leider hat sich hier nicht viel getan; lediglich die Ringelblumen, die ich dazwischen gepflanzt habe, wachsen etwas. Der Kasten wechselt manchmal auf die Katzentonne, wenn ich mehr Platz brauche (und natürlich auch nur, wenn grade keine Dschungelkatze zugegen ist. 😉)

    Meine Physalis hat nach wie vor keine Blüten gebildet und wird das vermutlich auch nicht mehr tun. Schade. Ich werde dennoch im Herbst versuchen, 1–2 Stecklinge zu schneiden und sie dieses Mal an unserem Kellerfenster überwintern.

    In dem Ständer daneben seht ihr – nichts, bzw. meine Neuaussaaten von Lavendel, Sonnenblume und Brokkoli. Die Möhren, die da zuletzt standen, haben sich leider so gar nicht entwickelt, weswegen ich den Topf schweren Herzens aufgelöst habe.

    Der Borretsch steht inzwischen auf dem Tisch.

    Im Regal sieht es nun wie folgt aus:

    • unten: Mangomelone (rankt endlich wie gewünscht nach oben) und Flügelbohne (den hier zuvor stehenden Topf mit Flügelbohne und Kamille musste ich ebenfalls komplett auflösen; die jetzt wachsenden Bohnen habe ich am 2.6. nochmal neu im Haus vorgezogen. Die Beleuchtung ist hier leider immer noch nicht optimal, weswegen ich versuche, mit der Alufolie etwas abzuhelfen)
    • Mitte: Butternut-Kürbis (leider noch nicht viel gewachsen seit letztem Mal) und Luffagurke (leider ebenfalls noch sehr schwach); im Topf dahinter befinden sich meine tote Kornblume und Buschbohne (Bohnen laufen dieses Jahr leider gar nicht gut bei mir). Auch meine Einlegegurke ist mir leider dahingeschieden
    • Oben: Landgurke (rankt stark, sogar über das Rankgerüst hinaus; seit heute hat sie auch ihre erste Blüte), Kürbis Golden Nugget (am 25.5. nochmal neu ausgesät, hat meine Zucchini Boldenice ersetzt, die mir leider ebenfalls eingegangen ist), Aubergine (werden leider nicht so ganz reif; habe nun eine versuchsweise zum Nachreifen ins Haus gelegt), Tomatenpaprika (mit ersten Fruchtansätzen!), Gelbe Gurke (habe ich am 25.5. zum dritten Mal ausgesät, nachdem sie mir beim ersten Mal von Lilly weggefressen wurde und beim zweiten Mal gar nicht erst aufging; sie wächst hier erstaunlich gut), Paprika Chocobell (hat sich richtig gut entwickelt und bildet die ersten Blüten aus)

    Auf der Brüstung geht es weiter mit meinen Chilis, die nach wie vor sehr schwach sind; keine Blütenansätze bisher. Wenigstens die dazugekaufte Penischili bildet erste Blüten.

    Im Kasten dahinter hat sage und schreibe eine Zinnie überlebt, die auch grade in Blüte steht. Sieht sie nicht schön aus? Auch die Sonnenblumen daneben dürften bald anfangen zu blühen.

    Aber schaut euch nur mal meine zwei Tomatillos davor an! Sie sind so schön am Blühen und werden dauernd von Insekten umschwärmt (unsere Balkonhummel ist natürlich auch mit am Start 😎). 10 Lampions habe ich heute insgesamt gezählt.

    Na, wie viele Lampions zählt ihr?

    Direkt darunter stehen nun meine gekauften Mädchenaugen – beinahe fast so tot wie die Sonnenblume, die zuvor dort stand Mit gekauften Blumen komme ich irgendwie nicht so ganz zurecht… Auch mein Ananassalbei hat das Zeitliche gesegnet (hier habe ich aber einen Ableger geschnitten und hoffe, den Salbei so nachziehen zu können), sowie mein Katzengamander und -minze. Schade, aber da kam nun wirklich gar keine Sonne hin.

    Auf dem Tisch bzw. teils auf der Brüstung stehen nach wie vor meine zwei Tomaten. Neu hinzugekommen ist Grünkohl (leider etwas vergeilt; mal schauen, ob ich das noch retten kann oder ob ich die nochmal neu aussäe), neu gekauftes Johannisbeersalbei und neu ausgesäter Rettich (der andere auf dem Boden ist leider ebenfalls nichts geworden; auch hier habe ich nun eine zweite Aussaat probiert).

    Der Wasabino, der hier ebenfalls stand, ist in Blüte gegangen und hier habe ich erstmals eigenes Saatgut genommen. Den Sack habe ich aufgelöst und die Erde zur Wiederverwertung in eine Kiste gesiebt. (Die Plastiksäcke haben sich leider generell nicht rentiert; sie haben sich viel zu sehr erhitzt und die Feuchtigkeit super schnell verdunsten lassen. Die nehme ich nicht mehr.)

    Unter dem Stuhl ist mein Ersatz-Blumenkohl leider den Raupen des Kohlweißlings zum Opfer gefallen; auch die Kartoffeln daneben sind leider nicht gewachsen. Davor habe ich nochmal Ringelblumen und Ysop neu ausgesät. Am Stuhl selber hängt nur noch meine Snackpaprika (RIP Lavendel), die so langsam auch ihre ersten Blüten bildet.

    Mein Kartoffelturm mit der Blue Congo wächst weiterhin sehr gut. Den Turm daneben habe ich in der Zwischenzeit aber etwas umgepflanzt. Hier wächst nun, von unten nach oben:

    • traurige Katzenminze und nicht blühende Zinnien
    • traurige Kapuzinerkresse, Mangold
    • 1 von 2 überlebender Steinpilzthymian, Katzenminze
    • 2x Tagetes, Borlottibohnen (Kartoffeln habe ich geerntet – hierzu folgt noch ein eigener Blogbeitrag)
    • 2x Tagetes, Borlottibohnen
    • 2x Basilikum, Stangen- und Buschbohnen (alle Bohnen bis auf die Stangenbohnen habe ich neu am 11.7. gesät)
    • Dill (in Blüte), Schnittknoblauch, Bataviasalat (neu am 11.7. gesät)

    Auf dem Boden nach wie vor meine drei Beerensträucher, wobei die Heidelbeere dieses Jahr leider gar nicht ausgetrieben hat. Vielleicht werde ich sie nächste Saison austauschen müssen. Was ich aber nächstes Jahr auf jeden Fall austauschen werde, ist meine Johannisbeere. Sie trägt das zweite Jahr in Folge nur eine Rispe und ist, wie meine Stachelbeere, Dauerherberge der grünen Raupen unbekannten Ursprungs (s. Juni-Post).

    In meinem großen Kasten sind die Erbsen raus; hier wächst jetzt meine gelbe Zucchini (die doch ganz gut kommt, wenn man bedenkt, wie schwach sie anfangs war) sowie mein Erdbeermais. Auch meine zwei Rosen stehen noch und die Große hat bereits fleißig geblüht. Die andere leider noch nicht, aber vielleicht liegt das an dem Erdbeerableger im Topf? Zumindest ist eine Hagebutte dran.

    Meine Stabtomate Back Beauty (nicht Black Cherry, wie ich sie das letzte Mal fälschlicherweise bezeichnet habe), produziert weiter fleißig Früchte, die sich so langsam auch rot färben (jedoch sehen meine Früchte anders aus als auf der Samentüte 🤔).

    Unter meinem Pfirsich stehen nun nicht mehr die Schalotten (die leider total vergammelt waren, keine Ahnung wieso), sondern zwei Ringelblumen (und ich versuche hier den Erdbeerableger hineinzuleiten, nachdem Lilly die untere Ebene des Hochbeets ja konsequent als Katzenklo benutzt, seufz).

    Die gammligen Schalotten. Und immer mit dabei: Lucy.

    Im Pfirsich selber stehen meine drei Notanzuchten Zucchini Boldenice, Einlegegurke und Luffagurke (wahrscheinlich viel zu spät, aber vielleicht wird es ja noch was). Meine türkische Spitzpaprika daneben bekommt nun auch ihre ersten Fruchtansätze.

    Mein Hochregal hingegen sieht sehr traurig aus… Im unteren Fach wächst nur noch halbherzig ein bisschen Basilikum; die Erdbeeren sind bereits alle abgeerntet (und die erneut dazu gepflanzten Ringelblumen wollen wieder nicht wachsen); die Minze habe ich bereits zum dritten Mal in Folge gekillt (hier sollte ich so langsam mal den Standort wechseln); meine Petersilie, Schnittlauch und Schnittknoblauch sind unverändert, lediglich der Kohlrabi wurde von Raupen des Kohlweißlings dezimiert; und die oberste Etage ist komplett tot.

    Die Pepino hat leider keine Früchte gebildet; die vorhandenen Blüten haben sich auch gar nicht erst richtig entwickelt. Nächstes Mal lasse ich das glaube ich mal mit der Pepino; das ist schon das zweite Jahr in Folge, dass die nicht auf dem Dschungelkatzenbalkon wachsen will. Dafür wächst meine mexikanische Minigurke ambitioniert gleich in zwei Richtungen.

    Letzten Monat stand neben dem Hochbeet noch ein Blumenkohl und ein Rettich; letzterer steht nun, wie bereits erwähnt, mit neuer Aussaat vor dem anderen Regal und ersterer wurde ebenfalls vom Kohlweißling vernichtet. Eingeklemmt auf der unteren Ebene steht noch ein Topf mit einer bunten Mischung aus Tagetes, Ringelblume, Radieschen, Kohlrabi und rote Bete, aber das ist leider ein totaler Reinfall geworden. Nur eine Pflanze ist aufgegangen und ich weiß leider nicht mal mehr welche 🙈.

    Wie ihr sehr, herrscht ein reges Treiben auf dem Dschungelkatzenbalkon – und längst nicht alles läuft so wie geplant (oder eher gewünscht). Aber mal schauen, die Saison dauert ja noch ein bisschen an.

    Wie läuft es bei euch diesen Juli?

  • Der Dschungelbalkon im Juni

    Der Dschungelbalkon im Juni

    Endlich sind die Eisheiligen vorüber und die Gartensaison in vollem Gang. Auch hier auf dem Dschungelbalkon ist alles bereit für das Balkonjahr 2025. Naja, fast. Denn wie es nun mal immer so ist, hat natürlich nicht alles so geklappt wie geplant. Aber von Anfang an.


    Planung vs. Ausführung

    Wie ich euch in diesem Beitrag gezeigt habe, hatte ich mir Anfang des Jahres genau überlegt, wie ich den Balkondschungel dieses Jahr gestalten wollte. Tja, was soll ich sagen – inzwischen sieht es hier so aus:


    Ich habe mir nämlich über mehrere Wochen hinweg zu verschiedenen Tageszeiten den Sonnenstand auf dem Dschungelbalkon angeschaut und gemerkt, dass die Sonne eigentlich hauptsächlich im vorderen Bereich scheint – und gar nicht wirklich bis an die Scheiben vordringt. Das ist natürlich semi für das Hochregal, wo mitunter sonnenliebende Pflanzen wie meine Erdbeeren stehen (und eigentlich ein Kürbis hätte stehen sollen, aber dazu im nächsten Beitrag mehr.) Aber zumindest die andere Regalsituation konnte ich ändern: Jetzt kommt zumindest ab ca. 17 Uhr die Sonne an das Regal, auch wenn sie nicht alle Fächer komplett ausleuchtet. Geplant war aber eh, dass hier überwiegend Kletterpflanzen stehen sollen, also mal schauen, ob das alles so klappt.


    Rundgang

    Hier nun ein kleiner Rundgang auf dem Dschungelbalkon zu Beginn des Juni 2025.


    In der Ecke steht, sonnentechnisch leider etwas unglücklich, meine Physalis, die ich in der Wohnung überwintert hatte. In der Wohnung selber hatte sie sogar noch geblüht, aber seit sie draußen steht, leider nicht mehr. Das kann viele Gründe haben: das falsche Überwintern, das zu frühe Rausstellen und/oder die kaum vorhandene Sonne. Ich hoffe, das wird noch was, aber leider habe ich keinen anderen Platz für sie. Und ja, auch wenn sie als Nachtschattengewächs giftig für Katzen ist, kann sie (bei uns!) neben der Katzentonne stehen, da für unsere Dschungelkatzen die Blätter zu stark riechen, um sie anzuknabbern. Nur deswegen konnten wir sie überhaupt in der Wohnung überwintern.

    Direkt daneben, ebenfalls auf einem Ständer, stehen meine Möhren. Diese habe ich am 6.3. ausgesät, gekeimt haben sie am 23.3. Seither hat sich aber auch nicht allzu viel getan. Wahrscheinlich ist hier der Grund eine ungünstige Kombination aus zu wenig Licht und zu wenig Platz.

    Auf dem Stellplatz darunter habe ich frisch Borretsch ausgesät. Nachdem meine erste Charge, die Anfang April wunderbar aufgegangen war, leider durch Blattläuse dezimiert wurde. Zuvor stand hier Spargelsalat, aber der ist nach der Keimung relativ schnell eingegangen; wahrscheinlich auch hier zu wenig Licht. Ich muss noch schauen, ob ich den Borretsch hier stehen lassen möchte oder doch lieber woanders platziere.

    Auf dem Regal haben wir in der unteren Reihe:

    • Mangomelone (spontan im Gartencenter gekauft)
    • Kamille und Flügelbohne (Topf steht derzeit auf dem Tisch, bis die Bohnen etwas ranken bzw. die Melone so weit rankt, dass ich den Topf weiter nach hinten schieben kann)
    • Kornblume und Buschbohne (leider sind beide Bohnensorten in der Direktsaat nicht so gut aufgegangen, weswegen ich sie derzeit nochmal im Haus vorziehe)

    Auf der mittleren Ebene:

    • Butternut-Kürbis (leider etwas schwach in der Anzucht, aber er musste so langsam aus dem Anzuchttopf raus; ich hoffe, er kommt mit der wenigen Sonne zurecht)
    • Einlegegurke
    • Luffagurke (beide Gurken jeweils noch nicht im optimalen Rankstadium für den dunklen Bereich – wobei die Einlegegurke 1x täglich volle Sonne bekommt)
    • Spargelerbsen (2.4. gesät, Anfang Mai erst gekeimt. Sie standen vorher in der alten Regalposition. Hier merkt man mitunter am besten, wie wichtig Sonne für das Wachstum von Pflanzen ist – seit sie hier steht, wachsen die Erbsen eindeutig besser)

    Oberste Etage:

    • Landgurke (mit selbstgebautem Rankgitter; das ist noch etwas ausbaufähig, würde ich sagen. Oberhalb verläuft aber noch eine Juteschnur, die mir letztes Jahr als Rankhilfe gedient hat)
    • Zucchini Boldenice (mein einziges F1-Saatgut dieses Jahr. Auch eher mickrig dieses Jahr; mit diesen wenigen Blättern hat sie sogar schon die ersten männlichen Blüten gebildet)
    • Tomatenpaprika (spontan im Gartencenter gekauft)
    • Kohlrabi (meine Aussaat vom Februar, scheint nun erstmals eine Mini-Knolle auszubilden)
    • Paprika Chocobell (auch eher klein geblieben, aber ich dachte, ich probiere es trotzdem. Ich hatte ursprünglich noch eine andere Paprikasorte gesät, aber alle Paprika kamen dieses Jahr nicht über das Keimblattstadium hinaus. Typisch ich, bin ich daraufhin im Gartencenter eskaliert und habe mir gleich 4 Paprika gekauft… 🥴)
    • Aubergine (mein ganzer Stolz dieses Jahr – sie hat auch seit kurzem ihre ersten Fruchtansätze. Auch hier hatte ich ursprünglich noch eine andere Sorte geplant, aber auch diese ist letztendlich in meiner ersten Charge verendet – zu viel Wasser.)

    Daneben steht im 90°-Winkel mein kleines Metallregal. Da es mit seiner hohen Rückwand an unsere Brüstung gelehnt steht, habe ich erstmals die Gelegenheit, auch dort ein paar Pflanzen zu platzieren. Durch das Katzennetz stehen sie dort auch recht sturmsicher. Hier kommt auch die meiste Sonne hin.

    In der Ecke steht meine Penischili (gekauft) sowie ein Kasten mit überwintertem Lavendel und zwei selbstgezogenen Zinnien (es waren mal vier, aber auch dazu mehr im nächsten Beitrag.) Daneben versuche ich ein weiteres Mal eigene Sonnenblumen aus Samen zu ziehen, nachdem ich schon einmal offenbar nicht mehr keimfähiges Saatgut entsorgen musste. Auch stehen hier kürzlich gekaufte Mädchenaugen. Im Netz selber hängen diverse Chilis. Leider sind mir alle Überwinterten eingegangen, weswegen ich auch meine nicht sooo starken Chilis dieses Jahr verwende.

    Im Metallregal befinden sich (von oben nach unten):

    • meine zwei Tomatillos (eine voller Blüten, sehr beliebt bei unserer Balkonhummel, dafür die andere bereits mit einer Frucht)
    • Ananassalbei und gekaufte Sonnenblume (zuvor stand hier eine Margerite – ich finde die Pflanzen sooo schön, aber sie sterben mir jedes Mal nach wenigen Wochen weg. Vielleicht habt ihr ein paar Tipps?)
    • Katzengamander und selbstausgesäte Katzenminze (hier dürfte eigentlich gar keine Sonne hinkommen; mal schauen, wie sich das entwickelt und ob ich das womöglich umstelle. Ist nur die Frage wohin? 😝)

    Auf dem Tisch stehen zwei Tomaten (Green zebra und Cherry Tigerette). Daneben auf dem Stuhl befinden sich die Hängebrombeere Black Cascade sowie Wasabino und rote Bete (die ich bereits zum zweiten Mal ausgesät habe, nachdem die erste Charge total vergeilt ist, als der Sack noch auf dem Boden stand).

    Unter dem Stuhl steht nun doch mein Ersatz-Blumenkohl, da ich es einfach nicht übers Herz gebracht habe, ihn wegzuschmeißen. Dazu habe ich noch meine zwei aus Samen gezogenen Kartoffeln gelegt, die ich neulich notgedrungen aus der Erde ziehen musste (Kartoffeln aus Samen? Ja, ihr habt richtig gelesen! Dazu werde ich aber noch einen eigenen Blogeintrag erstellen).

    An dem Stuhl hängen noch mein neu gekaufter Lavendel sowie eine Snackpaprika von meiner Gartencenter-Eskalation.

    Neben dem Stuhl befinden sich meine zwei Kartoffeltürme. In dem einen befindet sich die Blue Congo, hier habe ich mir Saatkartoffeln gekauft und Ende März gelegt. Das Grün explodiert förmlich!

    Im anderen, achtstöckigen (!) Turm ist ein wahres Potpourri an verschiedenen Pflanzen. Von unten nach oben wachsen hier:

    • Katzenminze (gekauft), Zinnien (ursprünglich war die ganze Etage mit Zinnien bestückt, da aber an der sonnanabgewandten Seite so gut wie gar kein Licht hinkommt, ist mir die vordere leider eingegangen)
    • Kohlrabi, Mangold (gekauft)
    • 2x Steinpilzthymian (online gekauft), noch eine Katzenminze
    • Kartoffel aus Samen, 2x Tagetes
    • Kartoffel aus Samen, 2x Tagetes
    • Perilla (gekauft), 2x Basilikum Lollipop (hier hatte ich die Kartoffel „notgeerntet“)
    • Kartoffel aus Samen, Kapuzinerkresse, Stangenbohne
    • Kartoffel aus Samen, Dill, Schnittknoblauch (gekauft)

    An der Wand unterhalb der Brüstung befinden sich noch meine Heidel-, Johannis- und Stachelbeere. Die beiden letzteren wurden leider wie letztes Jahr von grünen Raupen infiltriert. Egal wie oft man die absammelt – die Eiablage findet leider mehr als einmal statt… Aber wie ihr sehen könnt: Stachelbeere stays strong!💪

    Davor in meinem großen Kasten wachen Erdbeermais, gelbe Zucchini und Erbsen; letztere kann ich bereits fleißig beernten. Direkt davor sind meine 2 Rosen (in der einen hat sich letztes Jahr ein Erdbeerableger selber eingenistet, der dieses Jahr versucht, wiederum in meinem Hochbeet Fuß zu fassen) und meine Stabtomate Black Cherry. Hier bilden sich bereits die ersten Früchte. Dazwischen steht noch mein Zwergpfirsich und darunter Schalotten.

    Und an der Fensterscheibe, leider sehr schattig, steht seit diesem Jahr meine neuste Errungenschaft: mein Hochbeet. Von unten nach oben wachsen hier:

    • 2 Schalotten und ein Kasten Basilikum (ursprünglich sollte hier ja ein Kürbis wachsen, wie zu Anfang erwähnt)
    • Erdbeeren (hier wurde kürzlich die Erntesaison eröffnet)
    • Minze (2x Erdbeerminze, 1x Marokkanische Minze; meine überwinterte Schokoladenminze haben leider Blattläuse erlegt)
    • Petersilie, Schnittlauch, Kohlrabi und Schnittknoblauch
    • Salbei, Oregano, Thymian, Rosmarin

    Und die letzten zwei Pflanzen auf meinem Dschungelbalkon: Ein Blumenkohl und ein Rettich.

    Puh, das ist wieder eindeutig eskaliert dieses Jahr. 😅 Aber ich bin schon ganz gespannt, wie meine Ernte dieses Jahr ausfallen wird! Bleibt dabei, wenn ihr genauso neugierig darauf seid wie ich.