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  • Planung für den Dschungelkatzenbalkon 2026

    Planung für den Dschungelkatzenbalkon 2026

    Na, kribbeln euch auch schon die Fingerspitzen vor lauter Vorfreude auf die Gartensaison?

    Mir auf jeden Fall! Auf Social Media sieht man bereits die ersten Anzuchtfotos und -videos und man selber kann es auch kaum erwarten, endlich wieder loszulegen.

    Aber gut Ding will Weile haben. Ich fange erst im Februar mit meinen Aussaaten an. Und was ich alles anpflanze nächstes Jahr? Das erfahrt ihr hier in meinem kleinen Planungsbeitrag.

    Wie bin ich vorgegangen?

    In der erholsamen Zeit zwischen den Jahren habe ich mich mit meinem Saatgutkasten hingesetzt und jede Saatguttüte einzeln betrachtet. Die Tüten sind nach Kulturen aufgeteilt:

    • Erbse
    • Tomate
    • Gurke
    • Kräuter
    • Zucchini
    • Tomatillo
    • Chili
    • Bohne
    • Paprika
    • Kartoffel
    • Salat
    • Aubergine
    • Kürbis
    • Mais
    • Kohl
    • Blumen
    • Anderes

    Bei manchen habe ich mehr, bei manchen weniger Tütchen. Wie bereits in meinem Beitrag Top 10 Vorsätze für den Dschungelkatzenbalkon 2026 erwähnt, möchte ich mich dieses Jahr etwas mit der Anzahl der Pflanzen auf dem Dschungelkatzenbalkon zurücknehmen. Deswegen fiel es mir mitunter sehr schwer, mich teilweise nur für eine Sorte pro Kultur zu entscheiden. (Spoiler: Das ist mir natürlich nicht jedes Mal gelungen).

    Ich bin also wie folgt vorgegangen: Pro Kultur habe ich mir überlegt, welche Wuchsformen bzw. Wuchstypen ich anbauen möchte. Zum Beispiel bei den Bohnen: Hier hätte ich gerne einmal rankende Stangenbohnen und einmal kompakte Buschbohnen. Trockenbohnen möchte ich hingegen dieses Jahr nicht anbauen.

    Da ich aber pro Type idealerweise nur eine Pflanze kultivieren möchte, habe ich mir im nächsten Schritt die Anweisungen auf dem Samentütchen (und teilweise im Internet) durchgelesen.

    Spricht mich das an? Habe ich die Sorte womöglich schon mal angebaut oder möchte ich lieber eine neue ausprobieren? Und ganz wichtig: Ist der Platz dafür vorhanden?

    Und so bin ich jedes einzelne Fach meines Kartons durchgegangen, bis ich eine gute Auswahl an verschiedenen Pflanzen hatte.

    Platz und zeitliche Aspekte

    Im nächsten Schritt habe ich eine grobe Skizze des Dschungelkatzenbalkons angefertigt und eingezeichnet, wo ich Platz für wie viele Töpfe habe. Mein Partner hat mir zu Weihnachten ein neues Regal für den Dschungelkatzenbalkon geschenkt. Das eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten! Deswegen habe ich teilweise auch die leeren Töpfe an den jeweiligen Plätzen platziert um sicherzugehen, dass sie da auch wirklich hinpassen.

    Dann habe ich mir folgende Fragen gestellt:

    • Welche Pflanze braucht einen wie großen Topf und wo passt er hin?
      (große Kulturen wie Kürbis oder Zucchini möchte ich dieses Jahr in meinen 30l Pflanzsäcken pflanzen; die passen beispielsweise nicht überall hin)
    • Wie viel Sonne braucht die Pflanze und wo scheint sie am meisten?
      (die Tomatillos kommen wieder in die pralle Sonne auf der Brüstung, die Himbeere lieber etwas geschützter neben die Katzentonne)
    • Kommt sich die Pflanze womöglich mit anderen Kulturen in die Quere?
      (rankt mir die Zucchini womöglich quer in meine Gurke)
    • Wo sind die Pflanzen sicher vor den Dschungelkatzen? Und wie kann ich sie ggf. schützen?
      (und wo kann ich ggf. Schutzmaßnahmen auch anbringen)

    Herausgekommen ist das:

    Grade in Anbetracht der vielen Blumen wird das vielleicht mitunter eine knappe Kiste.

    Aber noch ist nichts in Stein gemeißelt. Und für den Anfang ist mir das eine große Hilfe abzuschätzen, wie ich dieses Jahr die Pflanzen anordnen kann. Und es kann natürlich immer noch etwas schief gehen bei der Anzucht – oder ich eskaliere wieder in einem Gartencenter. 🙈

    Im letzten Schritt habe ich mir noch notiert, wann welche Sorte jeweils ausgesät werden kann und zwar alle möglichen Zeiträume:

    So kann ich bei etwaigen Platzmangel immer noch die eine Kultur später oder früher aussäen bzw. raussetzen. Und ich kann einen zweiten Anzuchtversuch starten, falls es beim ersten Mal nicht geklappt hat.

    Und schlussendlich habe ich mir einen Jahresplan ausgearbeitet, was ich wann aussäe:

    Ich weiß, ich habe mal wieder heillos übertrieben. Aber ich liebe einfach diese bunte Vielfalt auf dem Balkon! Und den Dschungelkatzen wird es hoffentlich auch gefallen.

  • Top 10 Vorsätze für den Dschungelkatzenbalkon 2026

    Top 10 Vorsätze für den Dschungelkatzenbalkon 2026

    Wie wahrscheinlich viele von euch, habe auch ich einige Vorsätze für 2026 – allerdings nur den Dschungelkatzenbalkon betreffend. 😁

    Hier sind meine Top 10 Vorsätze für die Balkongartensaison 2026.


    10) Mehr Pflanzen drinnen kultivieren

    Zugegeben, es ist nicht optimal, Pflanzen auf der Fensterbank zu kultivieren. Man denke nur an die alljährliche Trauermücken-Plage in der Anzuchtsaison. Aber wenn der Platz draußen begrenzt ist, warum nicht mal drinnen probieren? Geplant sind für 2026 auf jeden Fall ein paar Küchenkräuter, Salat und eine Erdnuss. Und natürlich Katzengras.


      9) Bewässerungssysteme nutzen

      Vor gar nicht mal so langer Zeit habe ich mir einige (Ton)Kegelsysteme zur Bewässerung gekauft und so gut wie nie benutzt. Das soll dieses Jahr anders sein. Vielleicht bekomme ich ja mal so den Bogen mit dem Gießen raus.


      8) Effizienter planen

      Sich zu überlegen, was man pflanzen möchte, und es dann auch realistisch umzusetzen, kann mitunter tricky sein. Ich meine, wer denkt bei einem kleinen Gurkensetzling mal an den Riesentrümmer, der da letztlich draus wächst? Ich für meinen Teil lasse das gerne mal unter den Tisch fallen. Aber dieses Jahr will ich bei der Planung auch die endgültige Höhe und Breite sowie die artenspezifischen Ansprüche (Vollsonne – Halbschatten etc.) miteinkalkulieren. Auch wenn es bedeutet, schlussendlich weniger zu pflanzen. Auch damit muss ich leben.


      7) Die optimalen Anzuchtbedingungen finden

      Die perfekte Anzucht zeichnet sich durch das richtige Verhältnis von Licht und Temperatur aus. Um auch hier die optimalen Bedingungen zu schaffen, möchte ich dieses Jahr etwas rumexperimentieren. Hierfür werde ich verschiedene Anzuchtstationen mit verschiedenen Parametern aufbauen: Einmal mit LED und einmal mit natürlichem Licht; einmal mit gekaufter Anzuchterde und einmal mit selbstgemachter; einmal im Keller, einmal im Flur und einmal am Südfenster. Von den Ergebnissen werde ich natürlich hier berichten.


      6) Mehr Platz für die Dschungelkatzen schaffen

      Durch die (im wahrsten Sinne des Wortes) Dschungelkultur auf dem Dschungelkatzenbalkon, haben die Katzen leider teilweise wenig Platz zum Rumtoben oder Relaxen (außer halt direkt in den Töpfen). Auch das möchte ich dieses Jahr ändern. Geplant ist sogar eine kleine Katzenecke, in der ich ausprobieren möchte, ob frischer Baldrian genauso gut bei den Dschungelkatzen ankommt wie getrockneter.


      5) Pflanzen vor den Dschungelkatzen schützen

      Ergänzend dazu möchte ich die nicht für die Dschungelkatzen geeigneten Pflanzen etwas schützen, so dass sie nicht mehr so frei zugänglich sind. Ich denke hier besonders an Lilly, die prinzipiell alles anknabbert, was grün ist. Zumindest die giftigen Pflanzen möchte ich sichern, so dass die Dschungelkatzen auch mal unbeaufsichtigt auf den Balkon können.


      4) Neue Sorten ausprobieren

      Das ist eigentlich ziemlich selbsterklärend und setze ich auch bereits jedes Jahr um. Aber es gibt sooo viele coole Sorten, dass ich wohl niemals alle ausprobieren kann. Ach hätte ich doch nur mehr Platz. 😣


      3) Mit meinen Flop 10 aufräumen

      Kennt ihr meine Flop 10 Kulturen, die auf dem Dschungelkatzenbalkon einfach nicht gelingen wollen? Dieses Jahr geht es ihnen an den Kragen. V.a. die Gurke steht dabei ganz oben auf meiner Liste. 🧐


      2) Für mehr Luftzirkulation sorgen

      Die letzten Jahre standen meine (ausgewachsenen, s. Punkt 8) Pflanzen viel zu dicht, was ihnen definitiv nicht gut getan hat. Dieses Jahr möchte ich ausreichend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen schaffen, was ich auch durch größere Töpfe erreichen möchte.


      1) Mehr Ertrag

      Und zwar so viel, dass ich meine Ernte haltbar machen kann in Form von Dörren, Einkochen und Co. 💪

    • Der Dschungelkatzenbalkon im Winter

      Der Dschungelkatzenbalkon im Winter

      Die Feiertage sind vorbei und der erste Frost ist da. Die Tage sind trist und dunkel, leider nach wie vor kein Schnee…

      Hier auf dem Dschungelkatzenbalkon ist es ruhig geworden zum Ende des Jahres hin. Zum Glück, denn in letzter Zeit war ich beruflich stark eingespannt. Somit kam ich aber auch leider nicht rechtzeitig dazu, den Balkon winterfest zu machen… Aber ich bin ganz stolz auf mich, dass ich rechtzeitig meine Chilis zum Überwintern vor dem ersten Frost rein gebracht habe!

      Ich überwintere 5 Stück dieses Jahr; je 2x die Lila Luzi und die Fish Pepper sowie die Penischili. Ich habe die Pflanzen aufgeteilt: eine Lila Luzi und Fish Pepper überwintern am Küchenfenster, die anderen drei Chilis unten im Keller. Ich bin mal gespannt, ob Unterschiede erkennbar sein werden. Bislang hatte ich meine Pflanzen immer im Haus überwintert, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert hat. Leider bin ich aber nicht mehr dazu gekommen, von meiner Physalis Stecklinge zu nehmen. Naja, an ihrem derzeitigen Platz auf dem Dschungelkatzenbalkon hatte sie sowieso zu wenig Sonne abbekommen.

      Ansonsten habe ich schon mal angefangen, auf dem Balkon grob aufzuräumen. Den Kartoffelturm habe ich gänzlich abgebaut; wo noch ein paar Pflanzen überlebt hatten, habe ich die Töpfe auf die Regale umverteilt. Ein paar leere, sehr durchwurzelte Pflanzen habe ich entsorgt; die restlichen abgestorbenen Pflanzen lasse ich voraussichtlich noch bis zum Frühling stehen. Vielleicht überwintern ja Insekten darin, wer weiß. Und bei einigen kann ich bestimmt noch die Erde wiederverwerten.

      Jetzt in den kalten Wintermonaten wächst nur noch wenig auf dem Dschungelkatzenbalkon:

      • etwas Rucola sowie der Mangold auf der Bank
      • die Brombeere und 2 Salate im Regal
      • Knoblauch auf dem Tisch und auf der Brüstung, ebenfalls ein paar Blumen- und Salatsetzlinge
      • Katzenminze auf dem Stuhl
      • ein kümmerlicher Grünkohl, noch mehr Knoblauch, eine noch nicht umgetopfte Himbeere und ein großer Brokkoli auf meinem Baumarktregal
      • weiterer Knoblauch in einem Blumenkasten und einem Pflanzsack
      • die ebenfalls nicht umgetopfte Heidelbeere und Johannisbeere
      • die Stachelbeere, der Pfirsich (samt Lavendel und Erdbeere) und die Rosen
      • ein paar Kräuter
      • im Hochbeet Knoblauch sowie Erdbeeren und es hängen noch meine Wintermarkerbsen am Regal.

      Wie ihr sehen könnt, habe ich so gut wie gar nichts frosthart eingepackt. Lediglich den Pfirsich und die Johannisbeere habe ich mit etwas Luftpolsterfolie eingepackt und die restlichen nicht umgetopften Beerensträucher mit Styropor unterstützt. Ich hoffe, sie halten es aus den Winter über. Andererseits ist es auf dem Dschungelkatzen deutlich geschützter als es beispielsweise in einem Garten der Fall wäre.

      Wenn mein Partner und ich dazu kommen, wollen wir noch zeitnah, wie im letzten Rundgang angesprochen, das Katzennetz erneuern. In dem Zug wird dann auch der Dschungelkatzenbalkon gereinigt. Mal schauen wie das wird; erfahrungsgemäß ist das mit vier sehr neugierigen Dschungelkatzen nicht so einfach. 😜

      Aber dafür haben wir noch den gesamten Januar Zeit; erst ab Februar geht es wieder los mit dem Aussäen. Ich kann es schon kaum erwarten!

      Was ich für nächstes Jahr geplant habe? Lasst euch überraschen – schon bald werdet ihr mehr erfahren.

    • Top 10 Glücksmomente der Dschungelkatzen

      Top 10 Glücksmomente der Dschungelkatzen


      Dies ist ausnahmsweise mal kein textlastiger Beitrag, sondern heute lasse ich mal die Bilder für sich sprechen. Denn was gibt es schöneres in den kalten und tristen Wintermonaten, als sich Bilder glücklicher Dschungelkatzen anzuschauen? Und obwohl grade draußen Minusgrade herrschen (und sogar ein bisschen Schnee liegt) und sich die kleinen Samtpfoten nicht unbedingt rauswagen, sind sie doch nach wie vor am glücklichsten, wenn sie Pflanzen und Natur um sich haben.


      10) Es muss nicht immer der Balkon sein – auch ein Fenster löst bei den Dschungelkatzen helle Begeisterung aus.


      9) Lilly ist einfach besonders. Sie lebt einfach das Motto „If I fits, I sits“.


      8) Sonne. Was gibt es besseres als Sonne. Egal ob vor dem Balkon…


      7) … oder direkt auf dem Balkon.


      6) Die Tonne ist definitiv ein Lieblingsplatz der Dschungelkatzen.


      5) Ebenfalls die Brüstung.


      4) Aber auch auf der Mama ist es sehr bequem.


      3) Aber Erde ist natürlich immer top.


      2) Egal für welches Körperteil.


      1) Aber am glücklichsten überhaupt war wohl Ryuk, als er letztes Jahr unerwartet leider einen Vogel auf dem Dschungelkatzenbalkon getötet hat. :/ Von allen Dschungelkatzen hätten wir das ihm am wenigsten zugetraut. Seither ist er ganz aus dem Häuschen, wenn er irgendwo Vögel sieht oder hört. Daher leider kein Vögelfüttern auf dem Dschungelkatzenbalkon…

    • Der Dschungelkatzenbalkon im Oktober

      Der Dschungelkatzenbalkon im Oktober

      Der Herbst ist endlich da und was für ein trister Herbst ist das bisher… Eigentlich ist dies ja meine Lieblingsjahreszeit. Wie sich das trübe und regnerische Wetter auf den Dschungelkatzenbalkon ausübt? Das zeige ich euch in einem kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im Oktober 2025.

      Auf der Bank befinden sich meine letzten Anzuchten für dieses Jahr: Mangold, Rucola (mit einem kümmerlichen Ysop) sowie in der Anzuchtplatte Kornblume, Ringelblume, Kopfsalat und Speisechrysantheme. Der Feldsalat ist leider nichts geworden.

      Der Spinat vor der Katzentonne kommt dafür so langsam.

      Die Physalis ist unverändert, aber im Regal gab es mal wieder einige Änderungen:

      • Unten: Die Mangomelone habe ich erfolgreich ertränkt und demzufolge entsorgt. Nicht umsonst zählt die Melone zu meinen Flop 10 Dschungelkatzenbalkon-Kulturen… Zuvor habe ich aber noch meine einzige Melone dieses Jahr geerntet. So sah sie aus:

      Und lecker war sie!

      • Mitte: Die Brombeere ist unverändert, der Butternut-Kürbis ist aber inzwischen (fruchtlos) dem Mehltau zum Erliegen gekommen; auch ihn habe ich entsorgt.
      • Oben: Hier stehen zunächst zwei Töpfe mit gebrauchter Erde, in die ich entweder Schwachzehrer wie den Salat o.ä. pflanzen oder die ich in meine Erdkiste sieben werde; das wird sich zeigen.
        Die Aubergine ist leider auch nach wie vor unverändert; ob das noch was wird dieses Jahr?
        An der Tomatenpaprika entwickelt sich die Frucht ganz okay, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob sie noch rechtzeitig ausreift.
        Die gelbe Gurke ist auch in den Pflanzenhimmel eingegangen, rest in peace.
        Die Paprika Chocobell hingegen ist echt der Hit dieses Jahr: 2 Stück konnte ich schon ernten. Und die sind so lecker! Auch wenn ich mir unsicher bin, ob die wirklich so klein sein sollen. 🤔

      Die Chilis haben leider keine Früchte mehr ausgebildet, aber mal schauen, ob ich sie überwintern kann dieses Jahr.

      Die Zinnie blüht immer noch; hier habe ich noch 2 Knoblauchzehen dazu gesteckt. Mein erster Versuch mit Knoblauch dieses Jahr. 🤓

      Die verblühte Sonnenblume steht nach wie vor an ihrem Platz.

      Der zweiten Tomatillo wurde es inzwischen zu kalt auf dem Dschungelkatzenbalkon. Ich habe sie komplett abgeerntet und den Topf zunächst stehenlassen; der kleine Grünkohl nebenan bekommt nun hoffentlich etwas mehr Licht ab. Ich musste ihn (so wie die anderen Kohlpflanzen auch) mit einem Kulturschutznetz abdecken, da irgendetwas deren Blätter kahlfrisst (wie ihr gleich sehen werdet).

      Die Pepino hat jetzt (!) Blüten ausgebildet. Na, das wird aber nichts mehr…

      Die Tomaten sind unverändert. Dafür
      schaut beim Knoblauch auf dem Tisch schon eine kleine grüne Spitze
      raus!

      In den Blumenkästen auf dem Tisch hatte ich leider keinen Erfolg; hier wächst nur ein einsamer Rettich Red Meat. Aber ich lasse sie stehen, um hier die kleinen Pflänzchen aus der Anzuchtschale von der Bank einzupflanzen.

      Der Stuhl ist relativ gleich gleichgeblieben; lediglich der leere Blumenkasten, wo ich ein letztes Mal probiert (und gescheitert seufz) habe, Radieschen auszusäen, ist hinzugekommen. Hier seht ihr übrigens meinen angefressenen Grünkohl – trotz Netz.

      Unter dem Stuhl ist immer noch der Pflanzsack. Hier bin ich mir unsicher, ob ich die Kartoffel (?) ausgraben sollte, oder sie über den Winter stehen lassen soll. Vor dem Stuhl steht nun meine neue Johannisbeere Ribest Violette (mein erster Hochstamm!), bis ich sie umgepflanzt habe.

      Meine Luffagurke wurde leider nicht bestäubt; auch manuell hatte ich keinen Erfolg. So schade…

      Daneben gibt es eine Erneuerung: Ich habe mir im Baumarkt für 10 € ein Regal gekauft, dass ich etwas zweckentfremdet habe und das nun als kleine Bank für meine Pflanzen unterhalb der Brüstung dient – in der Hoffnung, dass sie hier mehr Sonne abbekommen (aber nicht zu viel; im Sommer knallt hier die Sonne ganz schön hin). Hier stehen nun meine neue Heidelbeere Hortblue Petite (bzw. auf dem Foto im großen Kasten aufgrund der Stürme in letzter Zeit), ein Knoblauch (mit grüner Spitze!), meine neue Himbeere Lowberry Alltimer Baby Dwarf (ich konnte es nicht lassen 🙈), mein einer verbliebener Brokkoli (nachdem der andere kahlgefressen wurde) und ein ganzer Pflanzsack mit Knoblauch (ohne grüne Spitze).

      Im Kartoffelturm gab es ebenfalls keine Änderungen. Aber hier konnte ich doch tatsächlich eine (sehr große) Buschbohne ernten.

      Nachdem die gelbe Zucchini dem Mehltau dann doch erlegen ist, habe ich sie entfernt. Im Kasten stehen nun 2 Töpfe: ein ehemaliger (kahlgefressener…) Pak Choi, wo nur noch ein paar Speisechrysanthemen übriggeblieben sind und ein Rettich. Daneben steht ein weiterer Blumenkasten – voll mit Knoblauch.

      Unverändert sind auch die Rosen, der Pfirsich (inklusive Lavendel), die Stachelbeere, die Ringelblumen, die Spitzpaprika (inklusive Erdbeere). Am Hochregal habe ich am xx Wintererbsen ausgesät; die sind auch schon gekeimt.

      Die Tomate neben dem Hochbeet wurde durch einen weiteren Pflanzsack mit Knoblauch ersetzt (dieses Jahr will ich’s wissen 😎). Die Kräuter daneben haben sich halbiert, denn die Minze und den Oregano habe ich erfolgreich gekillt.

      Wie ihr seht, ist es im Herbst deutlich ruhiger und leerer auf dem Dschungelkatzenbalkon geworden. Größere Veränderungen sind vorerst nicht mehr geplant, aber bei mir kann man ja bekanntlich nie wissen. 😜

      Obwohl man ja Aufräumarbeiten eher auf das Frühjahr verlegen sollte, versuche ich trotzdem, den Dschungelkatzenbalkon bis zum Winter etwas leerer zu bekommen, da wir das Katzennetz neu machen müssen; da wäre mehr Platz definitiv von Vorteil. Schauen wir mal, wie gut das klappt.

    • Top 10 Flop Dschungelkatzenbalkon-Kulturen

      Top 10 Flop Dschungelkatzenbalkon-Kulturen


      Ihr kennt das ja bestimmt: Ihr scrollt durch Social Media und seht überall nur blühende Balkone und reiche Ernten. Unweigerlich stellt sich euch die Frage: Warum sieht euer Balkonien nicht so aus? Aber keine Sorge, ihr seid nicht allein! Auch auf dem Dschungelkatzenbalkon gibt es so einige Kulturen, die einfach nicht gelingen wollen. Nach den Top 10 Dschungelkatzenbalkon-Kulturen kommt nun eine „Flop 10“. Hier stelle ich euch alle Kulturen vor, die auf dem Dschungelkatzenbalkon einfach nicht gelingen wollen.

      10) Himbeere

      Fangen wir mit einer Pflanze an, die zwar zunächst Ertrag zu bringen scheint, dafür aber jedes Mal vor der Ernte eingeht: die Himbeere. Ich hatte über 4 Jahre hinweg regelmäßig diverse Himbeeren auf dem Balkon und es hat sich jedes Mal dasselbe Muster wiederholt: Sie blüht, sie setzt Früchte an – sie stirbt ab. Hier hatte ich schon so viele Probleme: Sonnenbrand, Egerlinge, Krankheiten,… So gut es jedes Mal zu Beginn auch aussehen mag, groß ernten konnte ich hier noch nie.

      9) Melone

      Zugegeben, es ist schon sportlich, eine Melone auf dem Balkon anzubauen. Aber inzwischen gibt es ja auch einige kleine Sorten, wie beispielsweise Mini-Wassermelonen. Dennoch besteht das Problem darin, dass Melonen mit 2 Exemplaren mehr bzw. gesicherten Ertrag bringen. Und für 2 Pflanzen braucht man erst einmal den entsprechenden Platz. Hinzu kommen bei mir die Dschungelkatzen: Melonenblätter scheinen ihnen besonders gut zu schmecken.

      8) Aubergine

      Auch Auberginen wollen mir nicht so recht gelingen. Zwar habe ich sie inzwischen soweit, dass sie Früchte tragen, sie werden aber einfach nicht reif. Bin ich zu ungeduldig? Oder sind die Bedingungen auf dem Dschungelkatzenbalkon doch nicht optimal?

      7) Gurke

      Ist die Gurke – neben der Tomate – nicht das Balkongemüse schlechthin? Tja, oftmals als „Diva“ bezeichnet, macht sie ihrem Namen alle Ehre, wie ich finde. Wenn ich Setzlinge aus der Gärtnerei kaufe, ist der Ertrag okay. Wenn ich sie selber aussäe – Katastrophe.

      6) Buschbohnen

      Erinnert ihr euch an die Stangenbohnen aus meinen Top 10? Tja, die Buschbohnen sind leider das komplette Gegenteil. Hier kann ich schon froh sein, wenn sie überhaupt keimen. Und die Ernte? Kann ich nach 3 Jahren an einer (!) Hand abzählen.

      5) Kohlrabi

      Dieses Jahr wollte ich zum ersten Mal Kohlrabi anbauen; soll ja so einfach sein. Von wegen… Ich habe alle möglichen Varianten ausprobiert: Anzucht drinnen, Anzucht draußen, Direktsaat Frühling, Direktsaat Herbst. Nichts hat geklappt. Und als sich dann endlich mal eine Mini-Knolle gebildet hatte, wurde die Pflanze von Raupen kahl gefressen…

      4) Pepino

      Ich liebe ja ausgefallene Kulturen. Als ich die Pepino zum ersten Mal im Gartencenter sah, war ich total begeistert. Auch hatte ich viel über sie gelesen. Überall hieß es, sie sei pflegeleicht und sooo lecker. Aber siehe da: Auch beim zweiten Versuch habe ich keinen Erfolg mit dieser Pflanze gehabt: keine Blüte, keine Frucht, kein gar nichts. Schade…

      3) Rosmarin

      Auch hier heißt es immer, der Rosmarin sei so anspruchslos und verträgt gut Trockenheit. Fakt ist jedoch: Wenn ihn nicht die Dschungelkatzen kahl fressen (so viel zum Thema „Katzen mögen keine intensiv riechenden Kräuter“), trocknet er bei mir zuverlässig einen Monat nach Kauf aus.

      2) Kamille

      Jedes Jahr versuche ich, diese Pflanze anzubauen und jedes Jahr komme ich nicht über diesen Status hinaus: die Kamille. Die Freude, die ich empfinge, wenn die Samen aufgehen, erlischt, wenn sie ihr Wachstum bei 5cm einstellen und anschließend eingehen.

      1) Margerite

      Aber der absolute Flop auf dem Dschungelkatzenbalkon ist definitiv die Margerite. Seit vor 6 Jahren bei mit die Pflanzenleidenschaft erwacht ist, kaufe ich mir jedes Jahr bei verschiedenen Anbietern diese wunderschöne Blühpflanze. Ich hege und pflege sie – und sie stirbt mir jedes Mal weg. Und ich weiß einfach nicht woran das liegt: ist sie zu nass, zu trocken, steht sie zu sonnig, steht sie zu schattig,… Vielleicht sollte ich so langsam einsehen, dass diese Pflanze und ich einfach nicht füreinander geschafften sind.

    • Der Dschungelkatzenbalkon im September

      Der Dschungelkatzenbalkon im September


      Der Herbst steht vor der Tür und so langsam neigt sich die Balkongarten-Saison dem Ende zu. Die Töpfe werden immer leerer (oder in meinen Fall wohl eher voller?). Aber noch blüht es auf dem Dschungelkatzenbalkon. Wollt ihr wissen was? Dann kommt mit auf einen kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im September 2025.

      Auf der Bank stehen derzeit ein Topf mit am 9.9. ausgesäten Mangold sowie dem Blumenkasten, der zuvor auf dem Tisch stand. Hier hat nur ein Ysop überlebt, weswegen ich hier nochmal Rucola am 27.9. direkt ausgesät habe.

      Weil nun die Sonne in den Wintermonaten tiefer steht, versuche ich nochmal im Topf vor der Katzentonne etwas anzupflanzen – Spinat. Die Alufolienkonstruktion kann hoffentlich noch etwas mehr Licht reflektieren.

      Die Physalis ist nach wie vor unverändert. Dafür gibt es kleinere Veränderungen auf dem Regal:

      • Unten: Die Mangomelone hat ihre erste Frucht ausgebildet! Ich hoffe so sehr, dass sie noch ausreift dieses Jahr.
      • Mitte: Meine Brombeere ist inzwischen abgeerntet und der Einfachheit halber (und vor allem damit ich es nicht vergesse) habe ich die Rute, an der die Früchte gewachsen sind, gleich bodennah abgeschnitten.
        Beim Butternut-Kürbis blühen die ersten männlichen Blüten und eine weibliche hat sich auch schon gebildet. Leider ist die Pflanze aber auch vom Mehltau befallen. Und es ist schon so spät im Jahr… ich befürchte, dieses Jahr wird es wohl keine Kürbisernte auf dem Dschungelkatzenbalkon geben.
      • Oben: Die Landgurke habe ich letzten Endes entfernt; hier war mehr Mehltau als Fruchtansatz dran. Jetzt ist der Topf vorerst leer.
        Der Kürbis daneben blüht zwar inzwischen, aber auch da habe ich die Hoffnung leider schon aufgegeben.
        Die Aubergine steht weiterhin unter Beobachtung.
        Die Tomatenpaprika hat inzwischen das Deckenniveau erreicht und bildet doch tatsächlich nochmal eine neue Frucht dort oben aus. Ich bin mal gespannt, ob die sich noch komplett entwickelt diese Saison.
        Die gelbe Gurke habe ich eigentlich auch schon aufgegeben. Hier werden nach und nach alle männlichen Blüten vom Mehltau aufgezehrt… Hingegen färben sich die Früchte meiner Paprika Chocobell aber nach und nach braun. Da freue ich mich schon auf die Ernte!

      Die Chilis sind größtenteils unverändert. Es blüht zwar inzwischen die Karinik-Chili, aber bislang konnte ich noch keine Früchte entdecken. Die Zinnie blüht nach wie vor, aber die Sonnenblume ist hingegen schon verblüht. Ich lasse sie aber noch stehen für etwaige Vögel und/oder Insekten.

      Leider habe ich eine meiner beiden Tomatillos ertränkt… ich konnte aber noch alles noternten (weitere 250g!) und solange es der anderen noch gut geht, dürfen da die weiteren Früchte noch ausreifen. Neben der Tomatillo steht nun der Grünkohl, der zuvor auf dem Tisch stand.

      An meinen beiden Tomaten reifen ebenfalls die letzten Früchte aus.

      Auf dem Tisch steht nun ein Topf mit einem (vermutlich viel zu früh pikierten) Pak Choi sowie zwei Blumenkästen: einer mit Feldsalat, einer mit Rettich Red Meat.

      Auf dem Stuhl unverändert meine zwei Chilis, Borretsch (der vielleicht noch blüht dieses Jahr?) sowie mein Grünkohl mit zwei Speisechrysanthemen aus meiner Anzuchtplatte vom August.

      Der grüne Zweig in der Pflanztasche unter dem Stuhl ist nach wie vor unverändert.

      Von meiner Zucchini Boldenice habe ich mich letzten Endes doch getrennt. Dafür wächst die Luffagurke erstaunlich gut. Aber leider wurden jetzt alle drei weiblichen Blüten nicht befruchtet… ich ärgere mich so sehr…

      Dahinter stehen nun, anstelle meiner Heidel- und Johannisbeere, meine beiden Brokkoli. Der neue Platz scheint ihnen zu gefallen.

      Der Kartoffelturm ist unverändert – bis auf die Tatsache, dass die Buschbohne meint, jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, um Früchte auszubilden. Verrückt…

      Die gelbe Zucchini im großen Kasten wächst weiterhin in meine Stachelbeere (trotz Mehltau!), aber bildet keine weiblichen Blüten mehr… das war’s wahrscheinlich mit der Zucchiniernte für dieses Jahr. Schade. Satt der Snackgurke vom letzten Monat steht hier nun ein weiterer pikierter Pak Choi.

      Aber ansonsten gibt es in dieser Ecke auf dem Dschungelkatzenbalkon tatsächlich keine größeren Veränderungen:

      • die Rosen und der Pfirsich stehen unverändert
      • die Ringelblumen darunter stagnieren nach wie vor
      • die Spitzpaprika fabriziert weiterhin sehr viele Früchte
      • die mexikanische Minigurke liegt in den letzten Zügen
      • der Lavendel und die Erdbeere wachsen langsam vor sich hin
      • das Hochregal ist bereit für den Winter
      • die Tomate wird nach und nach abgeerntet und die Radieschen wachsen (wie erwartet) auch dieses Mal nicht…

      Erstaunlich gut haben sich aber Salbei, Minze, Rosmarin und Oregano gehalten. Hier merkt man erst wirklich, wie unterschiedlich der Sonnenstand im Vergleich zum Sommer ist.

      Das war dieses Mal definitiv ein kürzerer Rundgang als die letzten Monate. Man merkt wirklich, dass es so langsam auf den Herbst zugeht und es nicht mehr allzu viel auf dem Dschungelkatzenbalkon passiert.

      Aber Ende September/Anfang Oktober wird es nochmal Neuzugänge und ein paar kleinere Änderungen auf dem Dschungelkatzenbalkon geben, also bleibt gespannt!

    • Top 10 Dschungelkatzenbalkon-Kulturen

      Top 10 Dschungelkatzenbalkon-Kulturen


      Ihr fragt euch vielleicht, was die besten Kulturen für euren Balkongarten sind? Nun, das hängt natürlich von den jeweiligen Bedingungen bei auch ab. Nach inzwischen 6 Jahren Balkongärtnern kann ich euch aber meine Top 10 Kulturen vorstellen, die auf dem Dschungelkatzenbalkon gut gelingen.

      10) Kartoffeln

      Fangen wir mit einer Kultur an, die ich dieses Jahr zum ersten Mal angebaut habe, die mich aber ungemein überzeugt hat – Kartoffeln. Zugegeben, bei meiner Ernte waren viele kleine Kartoffeln dabei und womöglich hätten die Knollen noch länger in der Erde bleiben können (mehr Wasser hätte vermutlich auch nicht geschadet). Aber dennoch bin ich von meiner Ernte und vor allem vom Geschmack sehr begeistert. Definitiv lohnenswert.

      9)Basilikum

      Hierfür scheine ich wohl echt ein Händchen zu haben. Egal welche Sorte, die Anzucht gelingt mir jedes Mal. Und je nachdem in welchem Abstand ich die Setzlinge in größere Gefäße pikiere, desto buschiger wachsen sie. Einfach wunderschön.

      8) Paprika

      Bei der Paprika denke ich jedes Jahr, das wird nichts mehr. Aber dann legt sie doch überraschend los und zwar wie! Dieses Jahr ist mein absolutes Highlight – 6 Früchte an einer Pflanze! Hoffentlich reifen auch noch alle aus dieses Jahr.

      7) Tomate

      Die Tomate ist ein echter Balkongarten-Klassiker. Ich habe leider erst relativ spät angefangen, sie zu kultivieren, weil alle Bestandteile der Pflanze giftig für Katzen sind. Aber siehe da – die Tomate ist so ziemlich die einzige Pflanze, die nicht von den Dschungelkatzen angeknabbert wird. Liegt vermutlich am Geruch. Und die Sortenvielfalt ist einfach bombastisch. Ich probiere jedes Jahr 3 neue Sorten an.

      6) Heidelbeere

      Die Heidelbeere war eine der ersten Pflanzen, die ich mir damals noch in meiner alten Wohnung gekauft hatte. 6 Jahre lang hat sie mir viele Beeren, wunderschöne Herbstfärbung und einfach treue Dienste geleistet. Leider ist sie mir dieses Jahr eingegangen. Eine neue ist aber bereits auf dem Weg, denn die Heidelbeere möchte ich auf dem Dschungelkatzenbalkon nicht mehr missen!

      5) Mexikanische Minigurke

      Die mexikanische Minigurke habe ich letztes Jahr zum ersten Mal angebaut und war sofort begeistert: keimt zuverlässig, ist sehr unkompliziert (nicht so wie die „richtige“ Gurke) und der Ertrag kann sich sehen lassen. Und geschmacklich – einfach top. 🤌

      Zwei in einem: Ernte der mexikanischen Minigurke sowie der Stangenbohne

      4) Stangenbohne

      Als ich erstmals hörte, dass die Stangenbohne bis zu 3 Meter hoch werden kann, hielt ich das für ein Gerücht. Aber in meinem ersten Anbaujahr merkte ich schnell, dass die Stangenbohne wirklich immens ranken kann! Gott sei Dank haben wir das Katzennetz, wo sie entspannt ihrem Wachstumsdrang nachkommen kann. Dafür belohnt sie uns auch jährlich mit einer unglaublichen Ernte.

      3) Stachelbeere

      Auch die Stachelbeere habe ich seit meinem ersten Balkonjahr und sie trägt seither (bis auf 1-2 Ausnahmen vielleicht) zuverlässig jedes Jahr aufs Neue viele Früchte. Leider befallen sie auch seit letztem Jahr bis zu drei Mal in der Saison grüne Raupen und fressen sie kahl… Aber sie kämpft sich jedes Mal zurück! Ein sehr zuverlässiger Strauch.

      2) Chili

      Ich liebe Chilis; je schärfer, desto besser. Und sie sind so perfekt für Balkone geeignet: hitzeverträglich, gedeihen auch in kleinen Töpfen und werden von den Dschungelkatzen gemieden. Praktisch ist auch, dass man Chilipflanzen überwintern kann und sie im zweiten Jahr sogar noch mehr Früchte tragen. Hier habe ich bislang immer recht ansehnliche Ernten einfahren können. Auch hier probiere ich jedes Jahr neue Sorten aus.

      1) Tomatillo

      Aber mein absolutes Highlight, das ich erst dieses Jahr entdeckt habe, sind Tomatillos. Zugegeben, dadurch dass man auf jeden Fall zwei Exemplare braucht, da sie strenge Fremdbefruchter sind, muss man ihnen schon etwas Platz auf dem Balkon gewähren. Aber der Ertrag belohnt einen dafür absolut! Ich konnte von meinen zwei Pflanzen bislang 500g ernten – und es reifen immer noch letzte Früchte aus! Zusätzlich lieben sie Hitze und ich habe noch nie einen Schädling an ihnen gesehen; auch bei Wildbienen (insbesondere Hummeln!) sind sie sehr beliebt. Die absolut beste Kultur, die ich bislang angebaut habe, und die selbst gemachte Salsa erst– Pefektion!

    • Der Dschungelkatzenbalkon im August

      Der Dschungelkatzenbalkon im August

      Es sind die letzten warmen Tage im August und was gibt es schöneres, als mit einem Eiskaffee auf dem Dschungelkatzenbalkon zu sitzen und den Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen?

      Wollt ihr wissen, was sich seit Juli getan hat? Dann kommt mit auf einen kleinen Rundgang auf dem Dschungelkatzenbalkon im August 2025.

      Der Blumenkasten auf der Bank neben mir beherbergt nunmehr lediglich zwei am 12.8. ausgesäte Rettiche Red Meat. Von den Spargelerbsen und Ringelblumen habe ich mich letztendlich doch getrennt.

      Die Physalis steht unverändert in ihrer Ecke.

      Verändert hat sich auch das Regal nebenan nicht großartig:

      • Unten: Die Mangomelone steht nunmehr alleine in dem Regal. Obwohl sie zu Beginn der Saison so schön gewachsen ist, bildet sie erst jetzt weibliche Blüten aus. Ob das noch was wird dieses Jahr? Mal schauen. Ihre Ranken haben auf jeden Fall schon das Katzennetz erreicht und wachsen jetzt daran hoch.
      • Mitte: Links steht nun meine Hängebrombeere Black Cascade. Anders als ihr Name verrät, hängen die Äste leider nicht wirklich, sondern stehen eher ab, wie ich finde. Da sie an ihrem vorherigen Platz auf dem Stuhl schon mehr als einmal einen Sonnenbrand abbekommen hat, habe ich sie nun an diesen etwas sonnengeschützteren Platz gestellt. Eine erste Beere konnte ich auch schon ernten.
        Der Butternut-Kürbis daneben legt so langsam auch mal los, aber leider hat er schon Mehltau bekommen. Auch hier bin ich eher skeptisch, ob das noch was wird dieses Jahr.
        Von der Luffagurke habe ich mich schweren Herzens getrennt. Sie hat dauernd nur zarte hellgrüne Blätter produziert und keine einzige Blüte.
      • Oben: Die Landgurke hat ihre erste und einzige Frucht – und stark Mehltau. Von dieser Sorte bin ich leider schon das zweite Jahr in Folge nicht begeistert, auch wenn sie geschmacklich top ist.
        Kürbis Golden Nugget schwächelt leider nach wie vor. Da ich nicht so gut an den Topf komme, konnte ich ihn bislang noch nicht entsorgen.
        Die bisherigen Früchte der Aubergine sind allesamt nicht reif geworden, auch nicht durch Nachreifen im Haus. Vielleicht wird ja die neue Frucht was, die sich neulich gebildet hat. *Daumen drück*
        Bei der Tomatenpaprika hat mich wohl die Blütenendfäule dieses Jahr erwischt. Die erste Frucht habe ich grün geerntet und hat trotz brauner Flecken (die ich natürlich rausgeschnitten habe) gut geschmeckt. Bei der anderen passiert leider seit Wochen auch nichts.
        Die gelbe Gurke rankt fleißig, hat aber bislang nur männliche Blüten angesetzt.
        Aber meine Paprika Chocobell hat sage und schreibe 6 Früchte dran! Hoffentlich schafft die Pflanze das und ich kann dieses Jahr (wenn auch recht spät) reiche Ernte einfahren.

      Bei der Penischili sterben leider permanent alle Blütenansätze ab. Irgendetwas gefällt der Pflanze so gar nicht. Eine meiner anderen hoffnungslosen Chili-Fälle hat aber endlich Früchte ausgebildet. „Leider“ ist es die Lila Luzi, von der ich schon ein sehr ergiebiges Exemplar habe.

      Von der Zinnie hingegen bin ich positiv überrascht! Obwohl ich im letzten Post meinte, es hat nur eine überlebt, bildet diese fleißig immer neue Knospen und Blüten. Echt eine wunderschöne Blume!

      Auch die Sonnenblume(n) direkt daneben sind endlich aufgegangen und mindestens genauso schön wie die Zinnien.

      Aber der absolute Hit dieses Jahr sind die Tomatillos! Schaut mal, wie viel ich schon ernten konnte – und beide Pflanzen hängen noch immer voll mit Früchten! Das hat sich echt gelohnt dieses Jahr.

      250g!!

      Nachdem ich nun doch noch die gekauften Mädchenaugen gekillt habe, steht unterhalb der Tomatillos im Metallregal derzeit die Pepino, bei der sich nach wie vor noch nichts getan hat.

      Meine beiden Tomaten auf der Brüstung und dem Tisch sind okay so weit, auch wenn ich bislang leider nicht viel ernten konnte. Die Früchte sind aber wunderschön und schmecken ausgezeichnet – vor allem die Green Zebra kann ich nur empfehlen!

      Den Grünkohl auf dem Tisch habe ich inzwischen dreigeteilt: Einer steht nach wie vor bei den Tomaten, einer auf dem Stuhl (mit zwei neugezogenen Speisechrysanthemen) und einer neben dem Stuhl. Die Sonneneinstrahlung und Erdzusammensetzung ist jeweils anders (ich habe spaßeshalber mal „aktive Erde“ gekauft), von daher bin ich gespannt, was sich wie entwickelt. Auf dem Tisch steht noch mein Balkonkasten mit Ysop und Ringelblumen, aber auch die schwächeln etwas. Des Weiteren stehen hier noch meine Anzuchten vom 12.8.: Pak Choi, Feldsalat, Ringelblumen, Kornblumen, Kopfsalat Pirat und Speisechrysanthemen. Leider spargeln einige schon wieder…

      Auf dem Stuhl stehen nun zwei Chilis (Lila Luzi und Fish Pepper), Borretsch und der oben erwähnte Grünkohl.

      Den Sack darunter habe ich aufgelöst – dachte ich zumindest, aber es schaut ein grüner Halm raus. Ich vermute mal, dass es eine Kartoffel ist…? Ansonsten wächst hier meine Lucy. 🙂

      Und dann ist mir ja leider ein kleines Missgeschick passiert: Als ich neulich etwas umdekoriert habe auf dem Dschungelkatzenbalkon, hatte ich mich versehentlich so weit über die Stuhllehne gelehnt, dass ich einen Haupttrieb der Snackpaprika abgebrochen habe. Da habe ich mich schon sehr geärgert. Noch mehr geärgert habe ich mich aber, als ich die Paprikapflanze fürs Recyclen kleinschneiden wollte und feststellen musste, dass es noch einen zweiten Haupttrieb gab. 🤦‍♀️ Hätte ich das rechtzeitig gesehen, hätte ich die Paprika vielleicht noch retten können. Gnargh… Naja, der Wermutstropfen ist immerhin, dass ich trotz vieler Blüten bislang nur eine Frucht ernten konnte – und die hat noch nicht mal geschmeckt.

      Vor dem Stuhl steht nun provisorisch ein Brokkoli, den ich am 17.7. gesät und am 27.8. in den jetzigen Pflanzsack pikiert habe. Hier will ich noch ein paar Blumen aus meiner Anzuchtplatte einsetzen, wenn sie etwas größer geworden sind.

      Meine Kartoffeln habe ich neulich geerntet (Beitrag folgt!) und anstelle des Turms stehen hier nun meine Zucchini Boldenice (mit starkem Mehltau aber einer Frucht), darunter der andere Brokkoli sowie meine neue Luffagurke (in der offenbar Ameisen wohnen). Sie wächst deutlich gesünder als die, die ich entsorgt habe, hat aber dennoch bislang keine Blüten.

      Die Heidel- und Johannisbeere daneben haben inzwischen gänzlich ihren Geist aufgegeben. Sobald ich da rankomme, werde ich beide entsorgen und mir im Herbst neue besorgen.

      Im übrig gebliebenen Kartoffelturm ist die Energie so langsam aus der Erde raus; eine Etage habe ich schon ganz aufgelöst.

      Von unten nach oben wächst hier derzeit:

      • nichts
      • 1 Mangold
      • Katzenminze, Steinpilzthymian, RIP Sonnenblume
      • 2x Tagetes, Buschbohne ohne Blüten
      • Tagetes, RIP Sonnenblume
      • 2x Basilikum, schwacher Salat
      • Salat, Schnittknoblauch, Reste Dill

      Die gelbe Zucchini in meinem großen Kasten kämpft so tapfer gegen den Mehltau… grade hat sie die zweite wunderschöne Frucht in Produktion. Das erste Jahr, in dem ich endlich mal mehr als nur eine Zucchini ernte (die sog. Zucchinischwemme habe ich leider noch nie erlebt). Im Kasten steht noch meine neugesäte Snackgurke, aber die kommt trotz erster männlicher Blüte leider gar nicht gegen den Mehltau an… Der Erdbeermais, der hier zuvor stand, hat es leider nicht geschafft.

      Meine Stachelbeere sowie die beiden Rosen daneben sind unveränderlich, wobei ich den Erdbeerableger nun entfernt und in einen separaten Topf gepflanzt habe. Sie steht nun neben meiner Lavendel-Anzucht im Pfirsichtopf. Die Ringelblumen im Topf darunter stagnieren leider.

      Nachdem meine Stabtomate jetzt wochenlang mit Nährstoffmangel zu kämpfen hatte, bezweifle ich, dass die Früchte jeweils schwarz werden – wenn das denn überhaupt die richtigen Samen in der Tüte waren, denn die Früchte sind auch deutlich kleiner als beschrieben. Ich pflücke sie jetzt nach und nach und verwende sie in der Küche; lecker sind sie allemale.

      Im Balkonkasten im Tomatentopf versuche ich mein Glück nochmal mit Radieschen.

      Meine türkische Spitzpraprika hat bereits einige Früchte produziert. Während die ersten noch braune, gammlige Stellen hatte, war das letzte Exemplar perfekt.

      Im Hochregal wachsen jetzt nur noch meine Erdbeeren sowie das Johannisbeersalbei, der zuletzt auf dem Tisch stand. Hier muss ich mal überlegen, das Regel nächstes Jahr woanders zu platzieren. Die mexikanische Minigurke hatte ein paar Früchte produziert, aber auch sie fühlt sich dieses Jahr irgendwie nicht so wohl und stirbt so langsam ab.

      Zuletzt stehen vor der Balkontür noch neugekaufte Minze, Rosmarin, Oregano und Salbei.

      Ich merke wieder, dass ich den Dschungelkatzenbalkon auch dieses Jahr viel zu dicht bepflanzt habe. Obwohl ich schon einiges ernten konnte, wäre da sicherlich mehr drin gewesen, hätte ich mich etwas reduziert und mehr Platz zwischen den Pflanzen geschaffen.

      Aber naja, wie ich neulich so schön in einem YouTube-Video gehört habe: Wenn sie Sommergemüse nicht geklappt haben, beginnt jetzt die Saision der Herbstgemüse. Drückt mir die Daumen, dass hier endlich der Traum von der großen Ernte aufgeht!

    • Top 10 Balkongärtnern mit Katzen

      Top 10 Balkongärtnern mit Katzen

      Wie ist balkongärtnern mit Katzen, fragt ihr euch vielleicht? Nun, hier ist die Top 10 meiner Highlights, die ich mit den Dschungelkatzen schon erlebt habe. Ich bin mir sicher, der eine oder andere von euch erkennt sich hier wieder.

      10) Die Katze liebt Sonnenbaden

      Egal wo, egal wie ungewöhnlich – Katzen liegen liebend gerne in der Sonne. Da geht die Dschungelkatze auch gerne die Extrameile. Sei es auf einer bequemen Bank oder einem harten Tisch – solange die Sonne scheint, kann man sicher sein, dass man dort auf eine Dschungelkatze trifft.

      9) Die Katze hat gerne alles im Blick

      Katzen sind Raubtiere, die gerne ihre Umgebung überblicken. Sie lieben erhöhte Plätze, wo ihnen auch nichts entgeht, seien es Vögel, Insekten oder jedwede andere suspekte Bewegung.

      8) Die Katze will immer dabei sein

      Sobald man etwas Spannendes im Revier verändert, muss Detektei DschungelkatzenTM natürlich sofort ermitteln, ob das auch alles mit rechten Dingen zugeht. Dem kritischen Blick entgeht dabei nichts.

      7) Die Katze liegt gerne passgenau

      Das Motto einer jeden Katze? If It Fits, I Sits. Auch auf dem Dschungelkatzenbalkon gibt es zahllose Möglichkeiten, wo Katzen ihren biegsamen Körper passgenau einfügen können.

      6) Die Katze jagt gerne

      Die Katze jagt bei Nacht (oder eher Dämmerung), weswegen es schwer ist, dies auf Kamera festzuhalten. Man hört es nur verheißungsvoll rascheln im Dunkeln und dann Bumm – im Eifer des Gefechts schmeißt eine Dschungelkatze einen Topf um, um an ihre Beute zu gelangen. Nichts hält sie dabei auf.

      5) Die Katze spielt gerne

      Sei es ein Ast im Wind oder eine Katzenangel – die Dschungelkatze macht da keine Unterschiede. Und was gibt es besseres, als draußen an der frischen Luft zu sein, sich den Wind um das Stupsnäschen wehen zu lassen und spielerisch nach dieser Verlockung zu greifen?

      4) Die Katze knabbert gerne

      Potentiell alles, was grün ist, ist im Auge der Dschungelkatzen essbar; wie sollte es auch anders im Paradies sein. Dabei ist es egal, ob es in der Theorie ungenießbar ist. Wer hat überhaupt behauptet, dass Katzen keinen Rosmarin mögen?

      3) Die Katze versteckt sich gerne

      Ich möchte ein kleines Wimmelbild mit euch spielen: Wer kann alle Dschungelkatzen finden?

      2) Die Katze kommt überall hin

      Den Balkon katzensicher machen? Haha, der Witz war gut! Egal wie hoch, egal wie eng, egal wie zugestellt – wo ein Wille, da eine Dschungelkatze.

      1) Die Katze mag (nasse) Erde

      Aber das schönste am Balkongärtnern mit Katzen ist einfach die Tatsache, dass Katzen Erde lieben. Sei es zum drin liegen, zum spielen, oder, in Lillys Fall, zum Verrichten ihres Geschäfts…